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Lilies Diary | 11. Oktober 2017

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12 Kommentare

7 Lebensweisheiten, die ich mit 32 Jahren gelernt habe.“

Christine

Es ist mein Geburtstag. Ich sitze mit einer Tasse Kaffee mit Soja-Schokomilch auf der Terrasse, lausche dem gezwitscher der Vögel und schaue auf das glitzernde Meer. Ich freue mich hier zu sein. Ich freue mich den Tag so beginnen zu dürfen. Ich freue mich aber irgendwie nicht darüber, dass ich Geburtstag habe. Wenn man mir letztes Jahr noch gesagt hätte, dass irgendwann das Jahr kommt, an dem der Geburtstag nichts mehr besonderes ist, hätte ich das kopfschüttelnd verneint. Doch irgendwie ist dieses Jahr alles, etwas anderes. Ich dachte immer, dass mir das Älter werden nichts ausmacht. Tut es auch eigentlich nicht. Ich kann mit den paar Lachfalten um die Augen arrangieren und das mein Bindegewebe seine Jugend hinter sich hat, ist auch ok. Was mir aber irgendwie zu schaffen macht – die Zeit. Ich fühle mich gefangen im Geist einer 26jährigen, doch eigentlich steht da 32 auf meinem Ausweis. Ein Kopf im falschem Jahrgang sozusagen. Klar, jetzt werden alle die über 40 sind und diese Text lesen wahrscheinlich lachen und denken, dass ich ja in der Blüte meines Lebens stehe, dass mit 32 alles noch möglich ist und meine Sorgen und Gedanken alle hinfällig sind. Sind sie sicher auch, denn man ist so alt, wie man sich fühlt. Trotzdem wollte ich euch einfach einmal mitteilen, dass ich darüber nachdenke. Dass ich Angst habe, nicht mehr genug Zeit zu haben, für all die Dinge, die ich noch machen will. Dass die Zeit so schnell rennt und mich das tierisch nervt. Ich habe die letzten Jahre wieder viel gelernt. Aber trotzdem, bin ich noch lange nicht allwissend und es gibt noch genügend Situationen über die ich noch lange genug nachdenken muss, um einen Umgang damit zu finden. Eine davon, ist eben die Zeit und das Älter werden und damit automatisch verbunden, dass weniger Zeit haben. Das einzige, was ich gerade machen kann, jeden Moment extrem genießen und leben. Das tue ich auch. Wie ihr sicher alle schon wisst, verbringe ich diesen Sommer am Meer. Warum? Weil es ein Traum von mir schon immer wahr und Träume sollte man nicht zu lange verschieben, sonst wird aus dem irgendwann ein nie. Das ist eine der 7 Dinge, die ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe. Vor 2 Jahren haben ich genau zur gleichen Zeit, anlässlich meines Geburtstags den Artikel geschrieben „7 Lebensweisheiten, die ich mit 30 Jahren gelernt habe.“ Heute kommen meine 7 Lebensweisheiten, die ich mit 32 gelernt habe.

1. Jetzt oder nie

Das Leben ist verdammt kurz und kann schnell zu Ende gehen. Das erste Mal so richtig aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht bin ich, als es meiner Mama vor ein paar Jahren nicht gut ging. Da wurde mir zum ersten Mal die Endlichkeit eines jeden Lebens bewusst. Man schiebt das ja gerne vor sich her. Doch ab und zu bekommt man eine heftige Ohrfeige vom Leben. Noch viel schlimmer war jedoch der Moment, als ein Mensch aus meinem Leben verschwunden ist, der mein Alter hatte. Der noch so viel vor sich hatte. Dessen ganzen Träume noch so ungelebt waren, weil immer so viel dazwischen kam. Man kann einen toten Mensch nicht mehr zurück holen. Man kann nur daraus lernen, dass wenn man Träume nicht gleich umsetzt aus dem irgendwann ganz schnell ein nie werden kann.

2. Weniger ist mehr

Eigentlich bin ich sehr resistent, was Trends aller Art betrifft. Doch als vor ein paar Jahren immer mehr von Minimalismus geredet wurde, hat mich das Thema auch erwischt. Es ist eigentlich ein Verhalten von mir, dass ich in den letzten 10 Jahren schon immer öfters angewendet habe und mir richtig gut getan hat, aber es gab noch keinen Begriff dafür. Minimalismus – weniger kaufen, weniger besitzen, sich weniger Gedanken machen und dadurch mehr Zufriedenheit haben. Ich merke es hier in Portugal wieder ganz deutlich, wie allein der Besitz von weniger Klamotten mich glücklicher macht. Mit einem Koffer bin ich hier angekommen. Ich stehe nicht, wie in Berlin jeden Tag vor einem vollen Kleiderschrank und habe keine Ahnung, was ich anziehen soll. Die Kleider, die auf meiner Stange hängen, ziehe ich alle an und es reicht. Ich könnte sogar noch ein Viertel davon wegpacken, es wäre immer noch genug. Das schöne ist, dass Minimalismus auch auf so viele andere Lebensbereiche anzuwenden ist. Beispielsweise Freunde. Da habe ich schon vor 2 Jahren überlegt, wer mir wirklich gut tut und von wem ich mich lieber trennen sollte. Auch ein Thema, bei dem ich noch viel mehr lernen will, aber auf einem guten Weg bin – weniger Müll produzieren – Zero Wast. Seife statt Duschgel in der Plastikflasche.

3. Ehrlich sein

Das ist ein Punkt, der glaube ich immer schwerer wird in der Welt des Social Medias. Ehrlich sein zu sich und zu anderen. Eigentlich hätte ich diesen Artikel ganz anders starten sollen. Ein Foto von mir wie ich auf einem aufblasbaren Einhorn im Pool schwimme und eine Flasche Champagner schüttle. Darunter die Zeilen: „Der schönste Tag meines Lebens“ Yeah! #yolo #champagnerfüralle #birthday. Ich mag keinen Champagner, davon muss ich nach 2 Gläsern kotzen. Aufblasbare Einhörner sind zwar nett anzusehen aber auch Plastik, das keiner braucht außer damit Instagramfotos zu machen. Passt also weder zu Minimalismus noch zu Zero Wast. Ich bin heute sehr glücklich, versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin dankbar den Sommer hier verbringen zu dürfen und könnte mir gerade kein schöneres Leben vorstellen. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, die mich zum Zweifeln bringen, mit denen ich nur schwer zurecht komme, die ich gerne mit euch teile, weil ich doch insgeheim hoffe, dass ich irgendein Kommentar bekomme, das mir helfen kann. Es war schon so oft, dass ich Kommentare von Lesern bekommen habe, die mir eine ganz andere Sicht auf Dinge ermöglicht haben. Das möchte ich immer wieder zeigen. Das Leben ist nie perfekt. Es gibt immer Dinge, die einen stören oder belasten. Es ist jedoch immer die eigene Einstellung, wie sehr man solche Sachen an sich ran lässt. Nichts sollte unausgesprochen sein, doch es ist auch immer meine Entscheidung, wie sehr ich Probleme thematisiere.

4. Ich kann andere nicht ändern

In mir schlummert eine Weltverbesserin. Ich habe jahrelang immer wieder versucht, das Leben der andern aktiv zu verbessern. Mit Ratschlägen und Tipps. Dabei bin ich immer ziemlich schnell an meine Frustrationsgrenze gestoßen. Du kannst jemanden viermal sagen er muss aufhören so und so zu denken, dann wird er viel glücklicher. Wenn er es nicht von sich aus macht, kann ich mir den Mund fusselig reden. Natürlich versuche ich immer noch gerne zu helfen, aber ich habe auch eingesehen, dass ich niemanden ändern kann. In manchen Situationen musste ich auch schon feststellen, dass mir die Person einfach nicht mehr gut tut. Was macht man in diesem Fall? Abwägen ob man mit den negativen Eigenschaften zurecht kommt und wenn nicht, muss man so konsequent sein und sich von der Person trennen, so schwer es auch fällt. Was ich jedoch wirklich aufgegeben habe, den glauben, dass man jemand ändern kann.

5 .Surfen

Für viele ist es ja schon ein Schritt raus aus der Komfort Zone, wenn sie eine Reise unternehmen. Fast ein Ding der Unmöglichkeit ist es eine Reise allein zu unternehmen. Für mich normal. Die Komfortzone ist also für jeden ein ganz anderer Radius um ein spezielles Gebiet. Was dem einen einen kalten Angstschauer über den Rücken laufen lässt, ist für jemand anderes normal. Ich habe meine Komfortzone gefunden – das Surfen. Ich habe Angst vor tiefen Wasser, schnellen Sportarten, Verletzungen jeder Art und zu viel Adrenalin. Das ich jeden Tag mein Board packe und aufs offene Meer rauspaddle ist für mich der pure Wahnsinn. Vor allem, wenn mir manchmal die Kraft der Wellen so richtig bewusst wird und mein Herz in die Neoprenhose rutscht. Doch trotzdem tue ich es jeden Tag wieder. Einerseits um es mit selbst zu beweisen. Meinen inneren Angsthasen den Stinkefinger zu zeigen. Andererseits, weil ich mir keinen Sport vorstellen kann, bei dem man mehr über sich selbst lernt. Ich könnte hier 100 Beispiele nennen wie mir Verhaltensweisen, die ich im täglichen Leben anwende, im Wasser zum Verhängnis geworden sind. Beispielsweise mein Perfektionismus. Immer will ich mehr und mehr. Jede Welle muss klappen und je mehr ich das will, desto weniger klappt es natürlich. Ich liebe das Surfen und ich werde es so schnell nicht aufgeben.

6. Routine kills your life

Mit dem surfen ist auch ein ganz toller und sehr, sehr weißer Mensch in mein Leben getreten. Eigentlich zwei. Nelson und Hugo, meine zwei Surflehrer. Obwohl ich sagen muss, dass Hugo noch ein bisschen krassere Lebensweisheiten raushaut. Meistens dann, wenn man es so gar nicht erwartet. Ich hatte ihn neulich auf dem Markt gar nicht erkannt, weil er sich die Haare geschnitten hatte. Bei der nächsten Surfstunde wollte ich mich dafür entschuldigen. Darauf folgt ein Monolog, dem ich gebannt lauschte. Er arbeitete wohl vor längerer Zeit als Sales-Manager. Anzug, Krawatte, schicke Schuhe waren seine Alltagskleidung. Dann kündigte er seinen Job, wurde Surflehrer, ließ sich einen Bart wachsen und trug nur noch Shorts. Seine alten Kollegen erkannten ihn kaum, als er sie einst in der Mittagspause besuchte. „Christine, routine kills your life“. Bäm! Das saß. Das war die Antwort auf mein Problem. Ich habe in letzter Zeit nicht mehr so viel Spaß beim Reisen gespürt. Mir wurde alles schnell zu viel, meine Begeisterung war zwar noch da, aber nicht mehr so stark, wie noch vor 3 Jahren. Ich wunderte mich oft, was denn falsch mit mir ist. Ich habe das Privileg meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und hüpfe nicht 24/7 himmelhoch jauchzend durch die Gegend. Ich habe das Reisen zur Routine gemacht und dadurch ein Stück der Magie gekillt. Ich habe gespürt, dass ich mal länger eine Pause brauche, dass ich mal länger an einem Ort sein möchte, dass ich mal länger nicht reisen sollte. Doch warum, das hat Hugo mit einem Satz auf den Punkt gebraucht. Manche drehen vielleicht durch, wenn sie nicht ihren gewohnte Alltag mit der Routine haben, für mich ist es jedoch nichts. Ich hoffe, dass ich nach dieser Auszeit wieder die Magie spüre.

Christine-Neder-Portugal

7.Stillstand

Ich verfolge ja eigentlich das Motto „Man muss nur in Bewegung bleiben, dann wird sich etwas tun.“ Doch eigentlich weiß ja jeder Sportler, dass der Körper nach einer Anstrengung unbedingt eine Ruhepause braucht. Diese Ruhepause, diesen Stillstand, nicht das ständige optimieren und verbessern, sondern einfach mal das sein und genießen, habe ich total vernachlässigt und dann irgendwann verlernt. Gerade ist es muksmäuschen still. Ich höre nichts außer das Zwitschern der Vögeln und manchmal, wenn der Wind richtig steht, dann höre ich das Rauschen der Wellen. Es ist wunderbar und ich genieße es in vollen Zügen.

Das älter werden kann man nicht aufhalten und auch nicht verhindern. Man kann nur das beste daraus machen und das ist für mich immer wieder zurück schauen, reflektieren, nachdenken und einen neuen Kurs einschlagen. Wenn mich jemand fragt, was ich mir heute zum Geburtstag wünsche, dann ist es nichts materielles. Ich wünsche mir, dass alles so bleibt. Das alle gesund bleiben und das Glück sehen. Und ich wünsche mir, dass meine zwei Liebling Bob und Emeral aus dem Tierheim in Aljezur ein neues zu Hause finden. Jede Woche nehme ich sie mit auf eine Gassirunde. Sie sind so liebenswürdig, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, warum sie noch kein Zuhause gefunden haben.

Ich habe beim letzten Besuch ein kleines Video gedreht, das die beiden besser vorstellt.

Hier noch mal alle Infos auf deutsch:

Bob kam am 10.09.2016 als sein Besitzer ihn nicht mehr wollte. Er liebt Menschen und Hündinnen, versteht sich aber nicht gut mit Rüden. Er ist ein starker, muskulöser Hund, der besser mit einem Geschirr ausgeführt wird. Er genießt die Spaziergänge sehr und würde gut zu einer jungen, dynamischen Person passen.

Größe: Klein 35cm
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Mischling
Geburtstag: 06/2014
Schwanz: kurzen
Verträglich mit Katzen? Unbekannt
Geimpft: Ja
Entwurmt: Ja

Emerald wurde mit ihrer Schwester und zwei Brüdern am 14.5.2016 bei uns im Tierheim zurückgelassen. Ihre Schwester und einer ihrer Brüder starb, der andere Bruder wurde vermittelt, und so blieb die arme Emerald allein zurück. Sie ist sehr nervös gegenüber fremden Menschen, doch sie ist ein ausgesprochen liebeswerter kleiner Hund, und wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, wird sie eine anhängliche und treue Gefährtin sein. Sie ist absolut verträglich und teilt ihren Zwinger mit grossen und kleinen Artgenossen beiderlei Geschlechts völlig problemlos.

Größe: Klein (40cm)
Geschlecht: weiblich, sterilisiert
Rasse: Podengo
Geburtstag: 22/03/2016
Schwanz: lang
Verträglich mit Katzen? Unbekannt
Geimpft: Ja
Entwurmt: Ja

Wenn ihr ernsthaft Interesse habt, dann meldet euch bitte. Ich bin noch 4 Wochen in Portugal und würde alles tun, damit die zwei ein neues Zuhause finden.

Alles Infos: AEZA.org oder per E-mail: [email protected] or [email protected]

In dem Sinne, genießt den Tag.

Eure Christine

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Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch meine Liebe!
    Was für ein schöner Text und ich kann alles so gut nachvollziehen!
    Ich werde morgen 36 und mir schwirren gerade auch so viele Gedanken durch den Kopf.
    Bis 35 Jahre war das irgendwie alles ein okay-Gefühl. Aber bei 36 wird mir gerade extrem mulmig.
    Bei der Einleitung von Punkt 3 musste ich wirklich schmunzeln :)

  2. Shari

    Liebe Christine,

    ein wundervoller Post! Dein Schreibstil ist ohnehin grandios – man kann dir stets folgen und versteht deine Intention des Beitrages.
    Dieser ist unglaublich reflektierend und ich konnte mich eins zu eins wiederfinden.
    Hab noch einen wundervollen Sommer in Portugal! :-)

    LG
    Shari

    • Christine

      Vielen, lieben Dank!

  3. Shari

    Oh, und natürlich: Happy Birthday! :-)

  4. Der Post ist mir nah gegangen, du findest sehr gute Worte für so einen tollen Prozess!
    Herzlichen Glückwunsch und ich hoffe du machst weiter so, ich hab das Gefühl du bist auf der richtigen Fährte. :) <3

    • Christine

      Danke ;)

  5. Selina

    Hallo Christine,

    da du ja ausdrücklich erwähnt hast, dass du Kommentare magst, die dir eine neue Denkweiße zeigen könnten, hinterlasse ich dir hier einen ;)

    Achja, noch herzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem Geburtstag!!

    Mein Kommentar bezieht sich auf Punkt 4 – ich kann andere nicht ändern.
    Ich stimme dir absolut zu. Ändern kann ich andere nicht, ich kann ihnen nur – wie dir jetzt auch – versuchen, neue Denkanstöße zu geben. Aber das ist doch auch gut so. Wieso denn andere ändern? Sind wir nicht mit Menschen vertraut und befreundet weil sie so sind wie sie sind? Meiner Meinung nach sollte man niemanden ändern wollen, man sollte die Menschen so nehmen wie sie sind und wenn die Differenzen für einen selbst zu groß sind, sollte man sich, wie du auch geschrieben hast, von dieser Person distanzieren oder sie erst gar nicht zu nah an sich heran lassen. Ich möchte auch gemocht werden weil ich so bin wie ich bin und nicht weil mich jemand sich „zurecht gebacken“ hat.

    Ich hoffe das hat dich zum Nachdenken angeregt und wünsche dir weiterhin eine tolle Zeit in Portugal. Lass es dir gut gehen :)

    Beste Grüße, Selina

    • Christine

      Danke :)

  6. OH wow, was für ein toller Beitrag! Ich bin dieses Jahr auch 32 geworden, und weiß SO gut, was du meinst… Irgendwie ist es sooo krass, wie schnell die Zeit vergeht. Wann soll man denn bloß noch alles machen, was man vor hatte? Deine 7 Punkte kann ich bis auf zwei, nämlich surfen und keine Routine, ebenfalls voll und ganz unterschreiben. Ich bin ein Mensch der extrem viel Routine und Gewohnheit braucht, sonst drehe ich durch, also das genaue Gegenteil von dir. Wichtig ist aber denke ich insbesondere, dass man weiß, was man braucht und was man will. Eines der Dinge, die man zum Glück gelernt hat, wenn man 32 ist :) Für irgendwas ist das Älter werden also doch gut ;)

    Liebe Grüße aus Freiburg

    Neele vom Modeblog Justafewthings.de

  7. Lisa

    Liebe Christine,

    Ich bin dieses Jahr 30 geworden und kann deinen Text sehr gut nachvollziehen. Irgendwie ist das wohl auch das Alter ab dem sich der Frauenarzt verpflichtet fühlt einem mitzuteilen, dass man ja auch nicht jünger wird und man so langsam mal an Kinder denken sollte. Dafür fühle ich mich aber noch viel zu jung.

    Wie wäre es mal mit einem Artikel zu diesem Thema: Kinderkriegen hinten anstellen und sich erst mal um sich selbst kümmern. Ich kenne deine Meinung dazu nicht aber ich kriege langsam Panik: ich will eigentlich nicht, habe aber Angst dass es irgendwann zu spät ist. Wenn dir das zu persönlich ist, musst du ja nicht deine Meinung schreiben, sondern vielleicht einen neutralen Artikel.

    Ist nur so eine Idee weil das bestimmt mehrere Frauen in unserem Alter beschäftigt. (Und bestimmt auch Männer)

    Liebe Grüße
    Lisa

  8. Toller Beitrag! Ich bin zwar erst 26 geworden, aber ich kann dir eigentlich bei allem zustimmen. Ich mag auch wie du die Punkte beschrieben hast. Was ich stark lernen musste ist dein letzter Punkt. Einfach mal eine Pause machen.
    lg

    • Christine

      Das kommt dann mit dem Alter :D

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