Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Lilies Diary | 23. August 2017

Scroll to top

Top

2 Kommentare

Collect moments, not things

Christine
CHRISTINE, WAS SEHEN WIR AUF DEINEM FOTO DES TAGES

Ich kann mich kaum entscheiden, welches Foto ich diese Woche am schönsten finde. Manchmal sind gar nicht die optisch schönsten Fotos so besonders, sondern die Schnappschüsse, die so toll einen Moment widerspiegeln. Ich habe dieses Foto ausgesucht, symbolisch für alle Freunde, die uns gerade in Portugal besuchen und so viele Geschichten bescheren, an die ich noch mein Leben lang denken werde. „Collect moments, not things.“ Das ist gerade, was ich hier en masse anhäufe. Ich habe durch all meine Reisen so viele tolle Erlebnisse gesammelt, doch ich kann sie mit niemandem teilen. Keiner wird es so verstehen und so fühlen, wie ich, der es erlebt hat. Doch diese Momente hier in Portugal, die gehören uns. An die können wir uns gemeinsam erinnern.

Diese Momente sind unbezahlbar und sie machen diesen Ort noch so viel schöner. Bei der Strandbar denke ich an Anita und unseren Morgenkaffee, an meiner Lieblingsklippe an das tolle Hochzeitsshooting mit meiner Schwester, in Arrifana an den Surftag mit Gesa, in unserem Garten an die tollen Grillabende mit einem vollen Tisch. Jeder Freund der uns besucht, bringt mir etwas bei und schenkt mir einen Moment, an den ich zurückdenken kann.

Das Foto ist mit dem HUAWEI P10 Plus aufgenommen und mit dem Monochrom-Filter bearbeitet. Dazu gleich noch mehr.

WAS HAST DU HEUTE GELERNT?

„Du bist eigentlich immer gut drauf. Auch wenn du kotzend über der Kloschüssel hängst.“ Das ist jetzt nicht die Aussage, die man automatisch als Kompliment deuten würde, aber für mich ist es eins, weil es doch ein langer Weg war und viel Arbeit so einen Eindruck zu vermitteln. Früher, noch vor sechs, sieben Jahren, war das nicht so. Jede Kleinigkeit, die im Leben nicht funktionierte, hat mir die Laune verdorben. Ich dachte sogar teilweise, dass ich keine gute Laune haben darf, wenn irgendwas nicht so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe. Es gab nur Schwarz oder Weiß im Leben. Die ganzen Graunuancen dazwischen, habe ich nicht gesehen. Jetzt ist das anders. Ich habe gegen die schlechte Laune, die Zweifel und die Ängste angekämpft und mich immer wieder damit beschäftigt. Bei schlechter Laune habe ich mich gefragt, was der Auslöser ist. Wenn ich ihn gefunden habe, war die nächste Frage ob ich etwas ändern kann, oder ob ich es einfach akzeptieren muss. Ich habe die ganzen schwarzen Flecken in Anthrazit, Betongrau, Schiefergrau oder Silbergrau umgewandelt und plötzlich war die Welt wieder „bunt“. Hier in Portugal, in der Umgebung in der ich nur meine Ruhe will, merke ich wieder stark, wie mich kleine Probleme in ein schwarzes Loch ziehen möchten. Doch ich wache jeden Morgen bewusst auf, werde mir darüber im Klaren, für was ich dankbar bin, nehme mir vor welcher Angst ich heute den Stinkefinger zeigen möchte und was mich stört. Wenn ich es ändern kann, entwickle ich einen Masterplan, wenn nicht, versuche ich es einfach zu akzeptieren.

Meine Fotos im Post habe ich heute dem Schwarz-Weiß Thema angepasst.

Ich fotografiere seit ein paar Wochen hauptsächlich mit meinem HUAWEI P10 Plus. Ich glaube, ich habe hier schon jeden schönen Strand oder tolle Steilküste zehn Mal fotografiert. Diese Woche habe ich versucht schöne Motive zu finden, die in Schwarz-Weiß funktionieren. Dadurch habe ich noch mal viel bewusster die Umgebung und die kleinen Dinge des Alltags wahr genommen. Mein P10 Plus hat eine Leica Dual-Kamera 2.0. Die funktioniert ähnlich wie die Stäbchen und Zapfen im menschlichen Auge. Für den Schwarz- Weiß-Part ist der 20 MP- Monochromsensor zuständig. Er liefert detail- und kontrastreiche Fotos im klassischen Schwarz-Weiß-Stil.

WELCHE DREI SACHEN HABEN DICH HEUTE GLÜCKLICH GEMACHT?

Das Buch geht voran und darüber freue ich mich sehr! In einem meiner letzten Vlogs habe ich euch ja schon meine 7 persönlichen Tipps gegeben, zum Thema Bücher schreiben. Das war auch so ein Traum, an den ich mich die ganze Zeit nicht ran getraut habe, weil ich mich selbst total unter Druck gesetzt habe. Ständig kamen die Fragen: Hast du ein neues Projekt? Was macht dein Roman? Hast du schon einen Verlag? Ich habe kein neues großes Hammerprojekt wie die 90 Nächte, 90 Betten oder 40 Festivals in 40 Wochen. Ich möchte einfach aus dem Leben erzählen. Mein Roman ist erst einmal auf Eis gelegt, weil ich viel mehr Leidenschaft für ein Thema entwickle, wenn ich es selbst erlebt habe. Einen Verlag habe ich auch noch nicht. Vielleicht auch nie. Ich möchte erst einmal ein Buch schreiben, das mein Leben verändert. Ein Thema behandeln, das mir selbst so viel bedeutet, dass ich es nur für mich schreibe. Und dann schaue ich weiter.

Ich hatte am Wochenende eine wirklich krasse Erfahrung im Wasser. Eine sehr große Welle ist genau über meinen Kopf gebrochen. Ich war völlig perplex, habe die falsche Entscheidung getroffen (bin einfach nur abgetaucht und nicht durch die Welle durch getaucht) und wurde einmal mit der ganzen Kraft der Welle durchgespült. Ich wusste nicht mehr wo oben und unten war, war für meine Verhältnisse ewig unter Wasser und bin irgendwann wieder völlig panisch aufgetaucht. Zum Glück hat der Surflehrer das gesehen, kam sofort zu mir und hat mich bei der zweiten und dritten Welle festgehalten. Es war so irre die Kraft der Wellen zu spüren. Ich bin echt so happy mit den Surflehrern von Algave Adventure. Nelson und Hugo sind zwei so tolle Kerle, die mir ständig das Gefühl geben, dass sie da sind. Am nächsten Tag bin ich wieder surfen gegangen. Es ist wie mit dem Pferd, wenn man einmal runter fällt, muss man sofort wieder drauf springen. An diesem Tag bin ich die beste Welle ever geritten. Das Schicksal hat mir gezeigt, für was ich das alles mache. Um dieses eine Gefühl zu haben. Danach kamen wieder drei Riesenwellen. Diesmal habe ich mich richtig verhalten, habe keine Panik bekommen und es alleine überstanden. Man darf nicht darauf hoffen, dass blöde Situationen nicht mehr kommen, sondern eine Lösung finden, wie man mit ihnen umgeht. Oder eben ganz klar seine Grenzen kennen und sagen, dass ist mir zu stürmisch, da gehe ich nicht ins Wasser.

Ach, mein Boris ist so glücklich hier am Meer und ich versuche ihm jeden Tag einen Spaziergang am Meer zu ermöglichen. Wenn er happy ist, bin ich es einfach auch!

Boris-am-Meer

So schön, wie er da sitzt und man nur seine Pfoten im Sand sieht.

Schon ein richtiges, kleines Model geworden. Die Schwarz-Weiß-Bilder vom P10 Plus sehen wirklich toll aus. Es macht sich bezahlt, dass der Monochromsensor eine so hohe Auflösung liefert.

Hier habe ich mich bewusst in den Schatten der Palme gesetzt, da die Sonnenstrahlen zwischen den Palmblättern noch mal ein schönes Licht- und Schattenspiel ergeben. Außerdem kann ich auch den Bokeh-Effekte mit dem SW-Modus benutzen.

Bei der Schwarz-Weiß-Fotografie spiele ich gerne mit ruhigen Flächen, wie den Rändern der Tasse und einen „lebendigen“ Untergrund. Ich habe das gleiche Foto auf der weißen Arbeitsplatte aufgenommen, aber da hat es nicht so gut ausgesehen.

Im Modus „Anpassen“ kann man beim P10 Plus auch mit dem SW-Filter spielen. So habe ich es geschafft, dass das Muster der Tasse fast die identische Farbe wie die Fliese hat und so eher flach als plastisch wirkt. Eigentlich ist die Tasse türkis.

  

Bei Schwarz-Weiß Fotos ist es meiner Meinung nach auch wichtig, was man an hat. Wenn das Oberteil nur weiß gewesen wäre. hätte es sicher nicht so gut ausgesehen.

Ganz besondere Formen der Muscheln.

 

An unserem Strand in Monte Clérigo kommen bei Ebbe ganz tolle Felsen aus dem Sand, die den Fotos das gewisse Etwas geben. Ohne diese Felsen wäre es ziemlich langweilig, aber so kann man richtig tolle Blickwinkel finden und sie sind noch mal ein toller Kontrast zum Sand.

Ich liebe geometrische Formen bei Schwarz-Weiß Fotos! Das Wandgemälde befindet sich in Monte Clérigo im Restaurant Sargo.

Bei Schwarz-Weiß-Fotos achte ich immer darauf, dass im Foto schöne Kontraste zwischen dunklen und hellen Stellen sind. Der Hund ist perfekt mit seinem gescheckten Fell. Dazu der ebene Untergrund und im Hintergrund die Felsen mit ihrem Muster. Ich habe den Hund auch absichtlich genau in die Mitte des Bildes genommen.

Dieses Bild hat sich durch die Muster im Sand auch sehr gut geeignet, um es schwarz-weiß darzustellen. Und im Mittelpunkt eine Person am Horizont.

Dieser Post ist in Kooperation mit HUAWEI entstanden.

Kommentare

  1. Gesa

    Tolle Fotos und schöne Tipps :) ich hoffe, du lernst auch in Portugal, mit den s/w-Phasen umzugehen!

    • Christine

      Gerade zu viel weiß ;)

Kommentar abgeben