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Lilies Diary | 11. November 2017

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2 Kommentare

Ein Sonntag auf einer einsamen Insel (#276)

Christine

Christine, was sehen wir auf deinem Foto des Tages?

Ich bin ja sonst der Meinung, dass man in Europa eigentlich alles findet, was es da draußen in der Welt gibt. Teneriffa erinnert an Arizona, Island an Neuseeland und Mallorca an die Westküste von Kalifornien. Ich muss mich verbessern, man findet vielleicht alle möglichen Landschaften in Europa, die es anderswo in der Welt auch gibt, aber was wirklich einzigartig ist – die Malediven. Diese kleinen über 1000 Inseln mitten im Meer, so etwas gibt es in Europa nicht. Aber es gibt auf den Malediven ähnliche Sonntagsbeschäftigungen, nämlich Picknicken. Nur macht man es auf den Malediven nicht im Park, sondern auf sogenannten Picknickinseln. Das sind kleine, verlassene Inseln, die man in 2 Minuten zu Fuß umrundet hat und die man ganz für sich alleine hat. Keine anderen Fußspuren sind im Sand und am Strand liegen angespülte Riesenmuscheln und Korallen. Es war grandios! Sonntag, eine einsame Insel, ein Sonnenschirm und was zu trinken. Nennt mich Robina Crusoe!

Was hast du heute gelernt?

Das der schneeweiße Sand nicht nur Sand ist, sondern auch ein großer Anteil Fischkot dabei ist. Aber ganz ehrlich, irgendwie sieht es unter Wasser total schön aus, wenn ein Fisch scheißt. Dass ist dann wie eine kleine Zauberwolke, die langsam zum Meeresboden rieselt.

Welche drei Sachen haben dich heute glücklich gemacht?

Ich war heute wieder Schnorcheln und habe wirklich die Arschbacken zusammenkneifen müssen, denn wir sind zu einem Riff gefahren, das mitten im Ozean lag! Eine türkisblaue Stelle einfach im nichts und da sollte ich aus dem Boot reinspringen. Ich bin 1000 Tote gestorben. Die wenigsten werden das begreifen, wie ich mich gefühlt habe, aber es ist wie mit Spinnen – eine unerklärliche Angst, die unbegründet, aber da ist.

Im Meer sind wie dann in einen Schwarm gelber Fische geschwommen. Es war einfach der Wahnsinn. 100 gelbe Fische um einen herum, und alle haben doppelt so viel Angst wie man selbst ;)

Wie ihr gesehen habt, durfte ich ja in diesen unbeschreiblich geilen Wasserbungalow auf den Malediven auf Kandolhu übernachten mit verglastem Badezimmer über dem Meer! Die Fotos könnt ihr euch unter dem Post „Mein Traum: Ein Wasserbungalow auf den Malediven„. Hier hatte ich zum ersten Mal einen privaten Pool und was habe ich gemacht – nackt gebadet. Wuhu! Mein erstes Mal ;) Oh man, ich kann nicht mehr weg. Soll ich mich an den Steg binden? Oder an die Palme?

 Frage an euch: Was kann ich tun, damit ich dieses Resort nie wieder verlassen muss? Werdet kreativ! ;)

 

Kommentare

  1. Marita Pietrasch

    Ganz einfach, Kauf Dir so eine kleine, schnuckelige Insel! Herrlich ! Ganz viel Freude weiterhin….und……geniiiiieeeeßen!

  2. zimmermädchen?
    plötzliche intensive flugangst?
    dir ein paar salzstangen aufn kopf stecken und sagen „der igel wohnt jetzt hier“?

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