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Lilies Diary | 08. November 2017

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Wie du lernst, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen

Gastautoren

„Loslaufen. Manchmal genügt es einfach die ersten Schritte zu gehen. Auch wenn man noch keine passende Ausrüstung hat, noch kein exaktes Ziel, aber eine ungefähre Richtung. Den Kompass, meinen inneren Lebenskompass, kann ich hierfür optimal nutzen.“

Ich dachte nicht über die Worte nach während ich sie schrieb, aber als ich diese Zeilen noch einmal durchlas, hatte meine Idee, mein Traum, mit einem Mal eine Richtung bekommen. Es war so ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt. Aber ich wusste in diesem Moment, ich will eines: Es versuchen. Loslaufen. Genau, wie ich es geschrieben hatte.

Wir haben nur ein Leben

Dein Leben selbst in die Hand nehmen – Botschaften des Herzen

Unter all meinen Träumen und Lebensideen gibt es welche, die besonders und bedeutsamer sind, hinter denen sich mehr verbirgt. Sie sind voller Leidenschaft und Sehnsucht. Träume, die ich verwirklichen möchte, weil sie tief aus meinem Inneren entspringen – und nicht von außen auferlegt oder projiziert sind. Wer schon einmal diese tiefe Sehnsucht gespürt hat, weiß, dass sie sich nicht so einfach verdrängen lässt. Die Sehnsucht danach, wirklich authentisch zu leben, nach Tiefe und Sinnhaftigkeit, Träume zu verwirklichen und dem eigenen Herzensweg zu folgen. Sie macht immer wieder auf sich aufmerksam – mal sanft und leise, mal laut und mit voller Wucht – und das mit gutem Grund:

Leben selbst in die Hand nehmen - Friedrich Schiller

Dein Leben selbst in die Hand nehmen: Der Traum vom Traum – warum die Verwirklichung selbst oft nur ein Traum bleibt

Träume haben wir alle – jeder von uns seinen eigenen Traum. Egal, wie groß oder klein, oft bleibt es jedoch beim Träumen. Doch unsere Lebenszeit läuft weiter. Sie wartet nicht, bis wir dann mal soweit sind. Und ganz ehrlich – wann sind wir denn soweit?

Ich habe es lange von Umgebungsfaktoren abhängig gemacht. Dachte zum Beispiel, ich könne mir meinen Traum nicht leisten. Aber was ich mir tatsächlich nicht leisten kann, ist, Zeit zu vergeuden. Zeit, die ich mit etwas verbringe, wofür mein Herz nur halbherzig schlägt. Zeit, in der ich zwar träume, aber den Weg der Verwirklichung nicht gehe.

Auch wenn es banal klingt oder wie eine abgenutzte Lebensweisheit: Wir haben nur ein Leben und das sollten wir nutzen! Wir alle wissen es, aber dennoch fällt es uns oft schwer danach zu leben.

Gründe dafür gibt es genug. Da sind die Wenn und Abers, hinderliche Gewohnheiten, alte Denkmuster und Ausreden. Wir haben Zweifel, Ängste und Fragen wie: „Was ist, wenn ich scheitere? Oder mir nicht gefällt, was ich finde.“, „Vielleicht ist das nur eine Phase … Sollte ich einfach weitermachen wie bisher?“ oder „Was werden die anderen denken?“.

Das ist völlig normal und ist quasi ein Schutzmechanismus. Dieser will jedoch auch Abläufe in unserem Leben und Aspekte in uns schützen, die nicht unbedingt optimal für uns sind. So führt der Selbstschutzmechanismus leider oft auch zur Selbstsabotage, weil uns der eigene Traum unterbewusst ängstigt und wir unsere Komfortzone verlassen müssen. Möglicherweise reden wir uns dann ein, dass die Realität sowieso besser ist oder dass es besser ist, überhaupt nicht zu träumen. Wir finden immer wieder Argumente, den eigenen Traum nicht verwirklichen zu können. Wir zweifeln an unseren Träumen und an uns selbst. Das Gute daran ist, wir müssen nicht Opfer solcher Selbstsabotage und Traumkiller sein. Wir können dagegen angehen.

Dein Leben selbst in die Hand nehmen: Lass deine Träume mächtiger sein als deine Ängste und all die Ausreden

Dazu gibt es ein schönes Zitat von Marianne Williamson:

Marianne W

Und wir sind verdammt kraftvoll! Wenn wir es zulassen. Wenn wir Verantwortung für uns selbst und unser Leben übernehmen. Dann gehen wir unseren eigenen Lebensweg statt zu sagen „es geht nicht“. Es gibt Menschen, die wollen oder können das vielleicht nicht erkennen. Aber ich bin vielen Menschen begegnet, die im Grunde genau das verwirklichen (wollen): Den Weg ihres Herzens gehen. Zu der Frage nach dem Wie, trifft Jochen Mariss es mit diesen Worten auf den Punkt:

„Große Veränderungen geschehen nicht dadurch, dass wir auf den richtigen Zeitpunkt warten, oder Pläne für die Zukunft schmieden. Sie geschehen, indem wir kleine Schritte machen. Jetzt sofort.“

Dein Leben selbst in die Hand nehmen: Lerne deinen Träumen das Laufen. Schritt für Schritt.
  • Schritt 1: Lass deine Träume zu. Der erste Schritt ist, überhaupt erstmal herauszufinden, was unsere wahren Träume sind und (!) sie nicht sofort wieder zu zerschlagen. Meist scheitert es nämlich schon allein daran, dass wir sie selbst gar nicht erst zulassen. Um deine Träume zu identifizieren, schau dir an, wo du gerade stehst. Wie sieht dein Leben momentan aus? Wie ist dein Lebensumfeld aufgestellt? Passt das Leben, das du führst, zu dir? Was würdest du gerne verändern? Wo möchtest du hin? Erschaffe dir deine eigene Vision, wecke sie auf und tauche ein in die Tiefe deiner Träume und Sehnsüchte.
  • Schritt 2: Einen Entschluss fassen. Wenn du festgestellt hast, dass etwas in deinem Leben nicht (zu dir) passt, dann entscheide dich für eine Veränderung. Du musst es wirklich wollen – auch wenn, oder gerade weil, es Zweifel und Ängste gibt. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann sag NEIN zu ihm. Sag stattdessen JA zu deinen Herzensangelegenheiten. JA zu dir selbst. Gestehe dir selbst zu, so zu leben wie du es möchtest und Erfolg mit dem zu haben, wofür dein Herz brennt.
  • Schritt 3: Werde aktiv. Beginne. Jetzt. Es ist illusorisch, auf den perfekten Moment zu warten. Der kommt nicht. Sonst bleibt es Utopie, weil wir nicht wagen loszugehen. Es liegt bei dir.
Dein Leben selbst in die Hand nehmen: Was dir dabei hilft
  • Dran bleiben. Bloß nicht nach dem ersten Schritt denken: „Ich schaffe das eh nicht.“ Sofern wir es geschafft haben, unsere Träume endlich zuzulassen, kommen auch schon direkt die nächsten Zweifel auf. Zu wissen, dass die Traumkiller (wieder) kommen, hilft standhaft zu bleiben und sogar gegen sie anzugehen. Finde heraus, wovor du Angst hast und was dich von deinen Träumen abhält. Überlege dir anschließend, nicht ob, sondern wie du sie los wirst. Vielleicht hilft es dir auch, dich zu fragen, warum sich genau dieser Traum für dich realisieren sollte und was er für dich ausmacht. So fokussierst du dich auf dein Warum und festigst deine Vision.
  • Deine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was dir wichtig ist, und deine Kraft nicht den falschen Dingen zukommen zu lassen, hilft, deine Zeit und Energie gut einzusetzen und schneller voran zu kommen.
  • Bleibe also flexibel und offen. Manchmal bewegt sich unser Leben in Richtungen, die wir vorher gar nicht hätten planen können. Manches formt sich erst im Verlauf. Aber ist das nicht auch das Spannende und Schöne am Leben?!
  • Überprüfe immer wieder, wie es sich gerade für dich anfühlt, wie es dir tatsächlich geht. Irgendwann kommt vielleicht auch der Punkt, an dem es Zeit ist, die Richtung zu ändern. Entscheidend ist, dass wir es erkennen und dass wir es als Möglichkeit sehen, jeden Schritt selbst zu bestimmen und ihn jeder Zeit verändern zu können. Wir können immer wieder die Richtung ändern und einen neuen Weg einschlagen.

Erschaffe dir so ein Leben, nach dem sich dein Herz in Wirklichkeit sehnt. Und weil Träume Botschaften des Herzens sind:

Träume, bunt und grenzenlos. Glaube an ihre Schönheit und an Dich! Lasse sie Wirklichkeit werden, lerne ihnen das Laufen!

Das ist es, was ich mir für dich wünsche.

Leben selbst in die Hand nehmen Lebenskompass


DIE GASTAUTORIN

Teresa

Hallo, ich bin Teresa. Meinen beruflichen Weg würde ich nicht unbedingt als geradlinig bezeichnen. Nach meiner Ausbildung als Industriekauffrau habe ich 1,5 Jahre in dem Beruf gearbeitet und dann einen Neustart gewagt. Ich bin zu neuen Ufern aufgebrochen und wurde Ergotherapeutin. Es war eine meiner besten Entscheidungen – es veränderte einfach alles. Vor allem mich. Ich wusste jedoch, dass ich nicht lange in der „klassischen“ Berufswelt bleiben will und nach weiteren fast 1,5 Jahren im neuen Beruf bin ich in New York gelandet, wo ich für eine Familie mit „Special Needs“ Kindern arbeite.

Es ist wohl keine große Überraschung, dass eine meiner Leidenschaften das Reisen ist. Ich möchte noch so vieles von der Welt entdecken, Orte und Menschen authentisch kennen lernen, unter die Oberfläche tauchen und eintauchen in das Leben. Lebensliebe ist eines meiner Lieblingswörter. Es beinhaltet viele meiner Wertvorstellungen und ist so etwas wie mein persönliches Mantra: Das Leben lieben, in diesem Moment, so wie es ist und offen sein für seine Schönheit. Ich bin daher ständig auf der Suche nach Inspiration und Momenten, die mir ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Das ein oder andere von dem, was mir dabei begegnet, werde ich hier mit euch teilen und freue mich auf jeden Austausch mit euch.

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