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Lilies Diary | 21. Dezember 2017

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3 Kommentare

Palais Hansen Kempinski Vienna – besser als jede Couch beim Psychiater

Christine

Hier sitze ich also, an einem Mittwochabend im Kempinski Hotel in Wien. Ich bin ein bisschen angedüdelt, aber nur ganz wenig. Genau die richtige Dosis, dass die Finger über die Tastatur fegen und ich die Gedanken in die richtigen Worte und Sätze bringen kann.

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Ich hatte gerade ein Abendessen mit dem PR-Manager vom Kempinski Hotel. Ganz ehrlich, es sind Verabredungen, vor denen ich sogar noch ein bisschen nervös bin und bete: Christine, bitte sag nichts blödes, nimm die richtige Gabel zum richtigen Zeitpunkt, trink ja nicht zu viel und lass keine unangenehmen Pausen entstehen. Jetzt sitze ich hier, drei Stunden später und kann nur über meine Bedenken lachen. Es war ein toller Abend. Natürlich habe ich viel gelernt. Die Gäste lassen lieber Bademäntel anstatt iPad`s mitgehen, es gibt 77 Kempinski Hotels in 30 Ländern, beim Meinl in Wien gibt es die besten Torten und das Leben, das spielt manchmal verrückt. Natürlich ist das in irgendeiner Art ein geschäftlicher Termin und deswegen sehe ich es auch als hochsportliche Disziplin der Kommunikation bei so einem Event doch irgendetwas für das private Leben mitzunehmen. Irgendwie bin ich gerade etwas traurig. Immer wenn ich eine richtig geile Zeit hatte, wie letzte Woche, als wir den Piloten für ein hoffentlich bald erscheinendes TV-Format mit meiner Wenigkeit gedreht haben und alles einfach so endgeil war, falle ich in ein Loch. Am Anfang fühlt es sich an wie der freie Fall in das Universum, in dem man sich tausendmal dreht und nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, doch dann fängt man sich und sitzt plötzlich in einem 5 Sterne Hotel an einem gedeckten Tisch und hört, wie ein 22-jähriger PR-Manager so etwas weises sagt. Ich bin gerade einfach traurig, dass eine tolle Zeit vorbei ist und ich habe Angst, dass sie nicht mehr kommen wird. Mein Gegenüber hat natürlich keine Ahnung davon, aber erzählt mir, dass das Leben manchmal verrückt spielt. Wir ändern uns, wir fühlen und denken anders und es ist ok. Wir müssen nicht für alles eine Erklärung finden und sofort in Panik verfallen. Wir sollten es auch nicht unterdrücken, sondern einfach fühlen. Freude, wie Trauer. Das macht uns menschlich und lebendig. Und nun sitze ich hier und gerade, als ich meine Trauer zelebrieren will, da merke ich, dass sie nach dem Gespräch gar nicht mehr so schlimm ist, weil ich sie akzeptiert habe.

Die Philosophie des Kempinski ist – mit Emotionen und Menschlichkeit zu überzeugen. Das jemand vor einem steht, der einen nicht nur eincheckt, sondern der einen sieht und hört und der zufällig genau an dem Moment weiß, was er sagen muss. Das hat das Hotel in Wien geschafft oder besser gesagt ein Mitarbeiter. Er hat im richtigen Moment, das Richtige gesagt ohne es wissen zu können, aber nun werde ich immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht daran zurückdenken. Manchmal braucht man keine Couch beim Psychiater, sondern ein Essen im 5 Sterne Hotel und den richtigen Menschen, am richtigen Ort, der das Richtige sagt.

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Es folgt eine Fotostrecke vom Kempinski Hotel in Wien

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Kommentare

  1. Lira

    Ich bin ebenfalls gern in Kempinski Hotels, da die Austattung keine Wünsche offen lässt. Von der Einrichtung über den bereitliegenden Bademantel bis hin zum perfekten Service, einfach super.

  2. Warst du nur eine Nacht in Wien oder länger?

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