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Lilies Diary | 23. Juli 2017

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7 Tipps für das perfekte Wochenende in Heidelberg

Gastautoren

In Heidelberg liegt ein magischer Liebeszauber, dem auch schon viele Dichter und Komponisten verfallen sind. „Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg verloren … Mein Herz, es schlägt am Neckarstrand.“, sang Fred Raymond über diese wundervolle Stadt und bezeichnete sie als deutsches Paradies. Und tatsächlich, auch ich habe mich Hals über Kopf in sie verliebt, als ich damals nach einem Wochenende in Heidelberg dorthin gezogen bin. Für mich ist sie zur zweiten Heimat geworden.

Heidelberger-Schlossruine

Doch was ist es, das Heidelberg so besonders macht? Für mich ist es ihr ganzer Charme, das einzigartige Flair. Du musst die Stadt erleben, um die Antwort zu verstehen. Und für alle, die genau das vor haben, gibt es hier ein paar Tipps für ein Wochenende in Heidelberg:

Blick-vom-Schloss-auf-die-Alte-Bruecke

Wochenende in Heidelberg – Tipp 1: Sehenswürdigkeiten – Klassiker und Besonderheiten

Ein paar Sehenswürdigkeiten dürfen auch in Heidelberg nicht fehlen. Hier die Klassiker und Besonderheiten der Stadt:

Das Heidelberger Schloss

Die berühmte Schlossruine zählt als Wahrzeichen Heidelbergs und bezaubert mit ihrer Schönheit bei jedem Besuch aufs Neue.

Wer nicht gerade gehbehindert ist, sollte den Aufstieg nicht scheuen und zu Fuß gehen. Ich mache ihn am liebsten über den Friesenberg. Zurück geht es dann über mehr als 300 Stufen, vorbei an alten Villen. Der Fußweg über den Friesenberg ist nicht ganz so steil und in der Regel von weniger Menschen belagert als der bekanntere Burgweg oder der Stufenweg über den Kurzen Buckel. Der Aufstieg lohnt sich. Wer allerdings doch den Fußweg umgehen möchte, sollte mit der Bergbahn fahren. Die Bergbahn kostet ca. 5 € und enthält auch den Eintritt ins Schloss. Ich muss gestehen, ich war noch nie im Inneren, denn gerade die (kostenfreie) Außenanlage mit dem wunderschönen Ausblick über die Altstadt und den Neckar, sowie auf die Schlossruine selbst, ist reizvoll genug.

ausblick-auf-das-schloss-die-altstadt-und-umgebung_snapseed

Alte Brücke und Brückentor

Die Alte Brücke (eigentlich Karl-Theodor-Brücke, aber kein Heidelberger nennt sie so) führt aus der Altstadt heraus über den Neckar und liefert einen schönen Blick auf den vorbeifließenden Neckar und die Stadt. Am Übergang zur Altstadt befindet sich das häufig abgebildete Brückentor. Auf der gegenüberliegenden Seite beginnt die lange Neckarwiese. Warum ihr unbedingt dort Zeit verbringen solltet, erfahrt ihr unter Tipp 3.

Philosophenweg und Thingstätte
Ein weiterer besonderer Ort ist für mich die Thingstätte und auch der Weg dorthin. Sie ist eine, aus der Zeit des Nationalsozialismus stammende, Freilichtbühne auf dem Heiligenberg, die in der NS-Zeit vor allem für Propagandaveranstaltungen genutzt werden sollte. Während des Zweiten Weltkriegs war sie weitgehend ungenutzt und ist immer mehr verfallen. Inzwischen steht die Anlage unter Denkmalschutz und wird hin und wieder für Veranstaltungen genutzt. Der Auf- und Abstieg geht zum Beispiel über den Philosophenweg in Neuenheim oder über den Schlangenpfad bei der Alten Brücke und führt durch den Wald des Heiligenbergs. Ich liebe es, dass Heidelberg so sehr in der Natur eingebettet ist und dass ich innerhalb von wenigen Minuten von der Altstadt mitten im Wald sein kann. Auf dem Weg lässt sich immer wieder ein wundervoller Ausblick auf die gegenüberliegende Neckarseite mit Altstadt, Schloss und den Königsstuhl werfen.

Thingstaette

Universitätsbibliothek, alte Universität und Studentenkarzer
In den verschiedenen Universitätsgebäuden lässt sich die Geschichte der ältesten Universität Deutschlands erkunden und außerdem besondere Architektur bestaunen. Für mich kein Must-See wenn die Zeit in Heidelberg recht knapp ist, aber dennoch nennenswert.
Der Besuch des Studentenkarzers ist ein Ausflug zurück in die Zeit, als den Studenten für ihre Streiche und Vergehen drastische Strafen auferlegt wurden. Diese mussten sie im Studentenkarzer absitzen.

Wochenende in Heidelberg – Tipp 2: Die Altstadt, das Herz der Stadt

Idyllische Gassen und die lange Hauptstraße (längste Fußgängerzone Deutschlands!) laden zum Flanieren ein. Gebt euch auf Entdeckungsreise und lasst euren Blick über die vielen schönen Gebäude streifen, die immer wieder einen Blick ins Grüne freigeben.

Shopping in der Altstadt
Mein Tipp für alle, die Lust auf shoppen haben und das auch mal fernab der großen Ladenketten: Folgt dem roten Faden Heidelbergs! Der zieht sich nämlich nicht nur durch das altbekannte Sprichwort, sondern auch durch die Heidelberger Altstadt, entlang an 53 inhabergeführten Geschäften. Diese liegen zum größten Teil in den kleinen Gassen, abgelegen von der Hauptstraße. Hier lässt sich Heidelberg ein wenig abseits vom großen Trubel entdecken und Shoppen ist hier auch viel schöner.

Heidelberger-Altstadt

Auf einen Kaffee zum Coffee Nerd
Am Rande der Altstadt gibt es dort den absolut besten Kaffee der Stadt. Wer, so wie ich, auf guten Kaffee steht, wird ihn dort lieben. Leidenschaftlich und mit Perfektion zubereitet, ist er eine wahre Gaumenfreude. So ästhetisch und wunderschön angerichtet fast zu schön zum Trinken. Das Ambiente, mit minimalistischer Einrichtung, und das ganze Drumherum sorgen für die passende Wohlfühlstimmung. Mein Kaffeeherz schlägt jedes Mal höher – nicht nur wegen dem Coffein. Für Veganer gibt es alles auch mit Sojamilch.

Der-beste-Kaffee-der-Stadt---Coffee-Nerd

Wochenende in Heidelberg – Tipp 3: Zum Entspannen an den Neckar

Sobald die Temperaturen nur minimal steigen und sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, treffen sich viele Heidelberger zum Entspannen an der Neckarwiese. Der Neckar glitzert im Sonnenlicht, Segelbote schweben über das Wasser, es duftet nach Gegrilltem und fröhliche Stimmen dringen an mein Ohr. Das Flair versetzt mich jedes Mal in Urlaubsstimmung. Egal, ob du lieber aktiv sein oder dein Gesicht in die Sonne strecken möchtest – es gibt viele Möglichkeiten, die Zeit am Neckar zu verbringen. Wer lieber aufs Wasser mag, kann sich z.B. ein Tretboot leihen, Stand-Up-Paddeln oder eine Bootsfahrt nach Neckarsteinach unternehmen.

Abendstimmung-am-Neckar

Wochenende in Heidelberg – Tipp 4: Heidelberg by bike

Die Heidelberger sind leidenschaftliche Fahrradfahrer und ich empfehle auch Besuchern, einen Teil der Stadt mit dem Rad zu erkunden.

Absolut praktisch ist der Verleih über VRNnextbike. In der gesamten Stadt verteilt gibt es die VRNnextbike-Stationen, immer auch in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Einfach kostenlos registrieren, Fahrrad an einer VRNnextbike-Station mitnehmen und an einer beliebigen Station wieder zurück geben. Die Abrechnung erfolgt im 30-Minuten-Takt und ist mit 1 € pro halbe Stunde erschwinglich. Wer eine ganze Woche bleibt und häufig mit dem Rad unterwegs sein will, kann auch eine Wochen-Flatrate buchen.

Mit dem Rad lassen sich zum Beispiel die verschiedenen Stadtteile super erkunden oder ihr nutzt die Tour, um euch einen ersten Überblick über Heidelberg zu verschaffen. Besonders die Stadtteile Neuenheim (zum Neuenheimer Marktplatz) und Handschuhsheim (zur Tiefburg und durch die alten Gassen) verlocken zu einem Streifzug mit dem Rad. Auch eine Fahrt am Neckar entlang und über seine Brücken solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Also los, schwingt euch auf den (Fahrrad-)Sattel!

Aber Achtung in der Plöck! Nicht umsonst heißt es auf der Liste mit 21 Dingen, die ein Student in Heidelberg getan haben sollte: Einmal in der Plöck dem Tod ins Auge sehen. Hier geht es oft sehr rasant zu! In der Fußgängerzone der Altstadt, der Hauptstraße, ist der Radverkehrtnur werktags zwischen 6 und 11 Uhr zugelassen. Bei den vielen Menschen auf der Straße macht es ohnehin keinen Spaß dort zu fahren.

Wochenende in Heidelberg – Tipp 5: Nachtleben

Wenn du gerne durch Kneipen ziehst, bist du hier genau richtig. In der „Unteren“, einer Gasse in der Altstadt, in der sich das Nachtleben Heidelbergs offenbahrt, tummeln sich die feierlustigen Menschen in rustikalen Bars. Hier kann der nächtliche Streifzug durchs Wochenende in Heidelberg beginnen. Was auf keinen Fall fehlen darf: Heidelbergs Melonenschnaps! Aber es gibt auch einige Alternativprogramme für eure Partynacht, zum Beispiel im Karlstorbahnhof.

Die-Heidelberger-genießen-jeden-Sonnenstrahl-wo-es-nur-geht

Die Heidelberger genießen jeden kleinsten Sonnenstrahl!

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Wochenende in Heidelberg verbringt man am Neckarufer mit Blick auf das Heidelberger Schloss

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Die bunte Fassade eines Café in den Straßen der Altstadt


DIE GASTAUTORIN

Teresa-Wochenende in Heidelberg

Hallo, ich bin Teresa. Meinen beruflichen Weg würde ich nicht unbedingt als geradlinig bezeichnen. Nach meiner Ausbildung als Industriekauffrau habe ich 1,5 Jahre in dem Beruf gearbeitet und dann einen Neustart gewagt. Ich bin zu neuen Ufern aufgebrochen und wurde Ergotherapeutin. Es war eine meiner besten Entscheidungen – es veränderte einfach alles. Vor allem mich. Ich wusste jedoch, dass ich nicht lange in der „klassischen“ Berufswelt bleiben will und nach weiteren fast 1,5 Jahren im neuen Beruf bin ich in New York gelandet, wo ich für eine Familie mit „Special Needs“ Kindern arbeite.

Es ist wohl keine große Überraschung, dass eine meiner Leidenschaften das Reisen ist. Ich möchte noch so vieles von der Welt entdecken, Orte und Menschen authentisch kennen lernen, unter die Oberfläche tauchen und eintauchen in das Leben. Lebensliebe ist eines meiner Lieblingswörter. Es beinhaltet viele meiner Wertvorstellungen und ist so etwas wie mein persönliches Mantra: Das Leben lieben, in diesem Moment, so wie es ist und offen sein für seine Schönheit. Ich bin daher ständig auf der Suche nach Inspiration und Momenten, die mir ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Das ein oder andere von dem, was mir dabei begegnet, werde ich hier mit euch teilen und freue mich auf jeden Austausch mit euch.

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