Christine, was sehen wir auf deinem Foto des Tages?

Eine ziemlich sentimentale Christine mit feuchten Augen. Um dieses Bild zu erklären, muss ich ein bisschen weiter ausholen. Alle die meine Bücher gelesen haben wissen, dass es Paul gibt, meinen Freund. Der wohnt seit drei Jahren in München. Deswegen war ich sehr oft da. Meine zweite Heimat sozusagen. Nach dem Studium habe ich selber in München gewohnt und während des Studiums schon einmal ein ganzes Jahr. Also fünf Jahre war ich mit dieser Stadt zusammen. Jetzt zieht Paul zu mir nach Berlin. Das ist natürlich ein Anlass, um vor Freude im Dreieck zu springen. Tue ich auch, aber trotzdem geht eine Zeit zu Ende und ich muss mich von einer Stadt verabschieden, von den vielen Geschichten und Menschen. Natürlich werde ich immer wieder zurück kommen, aber eben erst einmal nur als Besucher. Ja, und heute war es soweit. An einem wunderschönen Sonntag mit strahlendem Sonnenschein bin ich das letzte Mal durch den Englischen Garten gelaufen und es war verdammt traurig… Ich hasse Abschiede.

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Was hast du heute gelernt?

Das ich ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich Projekte nicht durchziehe. Ich konnte die letzten Tage nicht für mein 365 Tage Projekt schreiben, weil ich den ganzen Tag auf der ITB unterwegs war, der größten Reisemesse derWelt. Auf der entscheidet sich alles! Was, wie, wo wann! Aber jetzt bin ich wieder da! Das wirklich hilfreichste, was ich die letzten Tage gelernt habe: Laut Knigge geht Frau vor Alter. Eine junge Frau darf einem älteren Herr das du anbieten. Wenn das ein älterer Mann macht, ist das sogar unhöflich.

Welche drei Sachen haben dich heute glücklich gemacht?

Also das sind jetzt die Sachen, die mich in den letzten Tagen glücklich gemacht haben.

Heute mein Spaziergang durch den Englischen Garten. Manchmal liegen eben Trauer und Glück sehr nah bei einander. Ich wäre nicht so traurig gewesen, wenn ich nicht an all die glücklichen Momente gedacht hätte, die ich hier hatte.

Wenn ich merke, wie ich alle meine Vorsätze vergesse und die Kontrolle verliere. Wie lautete mein Vorsatz dieses Jahr? Weniger Reisen? Genau! Mehr Arbeiten? Genau! Im Büro sitzen? Genau! Jetzt laufe ich über die ITB und denke mir nur: Oh Gott, die Welt ist so groß und ich muss noch so viel sehen. Bhutan, Indonesien, Antarktis, Jordanien, Panama… Und binnen Sekunden habe ich meine Vorsätze vergessen. Doch irgendwie finde ich das auch schön, dass es Leidenschaften gibt, die mich voll aus der Bahn werfen. Eine davon – Reisen.

Kennt ihr das? Man kommt am Flughafen an, ist nach einem Nachtflug so fertig, dass man unmöglich die Bahn nehmen kann, sehnt sich nach einem Taxi und die Schlange ist 50 Meter lang? Oder man verlässt ein Event, wie beispielsweise eine Messe und überlegt sich, ob man nicht lieber gleich da schlafen soll, weil sich 200 Menschen auf das letzte, wartende Taxi stürzen. Wie geil wäre es an der Schlange vorbei zu spazieren und in seine Limousine zu steigen. Ziemlich geil ist das, kann ich euch sagen! Für die ITB habe ich Blacklane getestet, einen Limousinenservie. Hört sich jetzt ziemlich dekadent an, ist aber gar nicht viel teurer als ein Taxi. Bietet aber ungefähr das doppelte an Service und keine Wartezeit! Wollt ihr es auch mal probieren? Ich habe einen Gutscheincoder für euch! Geht auf Blacklane.com oder ladet euch die App runter und löst bis Ende April den Gutscheincode namens „LiliesDiary2014“ ein. Es gibt €25 Rabatt auf die erste Fahrt.
Ich hoffe damit kann ich euch heute ein bisschen glücklich machen.

Frage an den Leser: In welchem Moment seid ihr traurig und glücklich zugleich?

Christine-Neder-Englische-Garten  Englischer-Garten Luftballon Maiglöckchen Schatten See-Englischer-Garten

8 Kommentare

  1. Wenn ich nach einem Besuch in der Heimat bei meiner Family war. Ich bin glücklich, alle wieder gesehen zu haben aber eben auch traurig, weil es wieder ein paar Wochen dauert, bis sich die Gelegenheit ergibt, hinzufahren.

  2. Eine Freundin von mir zieht bald nach Berlin, ich bin traurig das sie bald nicht mehr hier ist, freu mich aber darauf in Berlin bald nächtigen zu können.

  3. Heute morgen habe ich noch daran gedacht, dass schon vor einiger Zeit angekündigt hast, München verlassen zu müssen. Dann war ich mir nicht sicher, ob ich die „Auflösung“ verpasst hatte und prompt kommt heute morgen dein Post. Wenn das mal nicht Gedankenübertragung ist. Zu deiner Frage: ich kann Franzis Aussage bestätigen und noch hinzufügen am Ende eines Urlaubs glücklich wegen der Erholung und den schönen Erlebnissen und traurig, weil die Zeit schon wieder so schnell verflogen ist.

  4. Hallo Christine,
    die ITB war doch wohl der Hammer oder? Ich war völlig hin und weg. Da ich ja eine besondere Verbindung nach Indien habe, liefen mir fast vor Freude die Tränen als mich die Inder zum Tanz aufforderten und wir Hand in hand tanzten…! das war zum Beispiel so ein Moment wo ich glücklich und traurig zugleich war… Ich war überglücklich über diese Situation und hatte alles um mich rum vergessen, aber ich war auch traurig, weil ich wusste ich kann jetzt nicht sofort ins Flugzeug steigen und meine Lieblinge in Indien besuchen…
    Allgemein geht es mir auch so wenn ich Berlin wieder verlassen muss. Ich freue mich über die wunderbaren Tage mit meinen Lieben, meiner Familie, meinen Freunden und lieben Menschen wie dir (Danke für das Treffen). Auch freue ich mich riesig zurück zu meinen Mann und meinen Tieren zu fahren, aber ich bin immer unendlich traurig, weil ich diese Stadt mit dem besonderen Zauber und meine Lieben verlassen muss und oft nicht weiß, wann ich das nächste Mal zurückkommen kann. Diesmal weiß ich es aber und ich muss gar nicht mehr lange warten! :)

    Dann ist mir die Woche aufgefallen, dass es mir oft nach einem Konzert so geht. Man steckt voller Adrenalin, hat einen Megastar oder, so wie ich, seine „Jugendliebe“ (seit fast 20 Jahren) vor sich, kreischt, singt, tanzt und lacht. Man ist glücklich ohne Ende und wenn man die Halle dann verlässt fragt man sich ob das wohl das letzte Mal gewesen ist…

  5. Ganz profan: wenn ich ein gutes Buch lese und immer weiter Richtung Ende und Lösung komme, aber eben auch Richtung Schluss. Oder wenn ich ein geiles Gericht esse, das auch irgendwann mal verputzt ist. ;)

    Und sonst ebenfalls erlebter Urlaub und/oder Action mit Freunden, die in anderen Teilen der Republik verstreut sind, und man weiß, dass man am nächsten Tag wieder fahren muss..

  6. Vielen Dank!!! Bin gestern zum Revolverheldkonzerr in München mit blacklane vorgefahren. Werde diesen Service jetzt definitiv öfter Nutzen:-)
    Und dieses Konzert hat mich auch zum einen glücklich aber auch traurig gemacht. Man freut sich Wochen drauf alte Freunde und auch München wieder zu sehe. Und nach dem Konzert war die Stimmung schon etwas im Keller nachdem uns klar wurde dass ich erst mal wieder für ein halbes Jahr weg bin;-) aber es hat sicj wirklich gelohnt

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