In dem Moment, in dem ich das 25hours Hotel Hamburg Hafencity betrat, wusste ich: Das ist mein Zuhause! Hier kriegt ihr mich nicht mehr weg! Aber Hotelbesuche sind nun mal begrenzt und so sitze ich hier in meinen  vier Wänden in München und quäle mich mit Heimweh nach einem Hotel … Ein bisschen Hilfe verschafft mir mein neuer Lieblingssong, zu dem ich gestern erst noch vom 6. Stock aus dem 25hours Hotel Hamburg Hafencity zugetanzt habe. Bitte hört ihn euch doch zur Einstimmung gleich beim Lesen mit an.

Es ist nicht besonders unnormal, dass eine Hotellobby einen erstaunen lässt. Oft denkt man sich „Oh, das ist aber schick.“ Es gefällt einem sogar tatsächlich, aber es sieht eben auch doch nach Hotel aus. Es hat den gewissen Hotelschick der ermöglicht, es von seinem eigenen Zuhause zu unterscheiden. Ja, es von seinem eigenen Zuhause zu trennen. Ganz á la: „Das hier ist jetzt Urlaub – dieses Besondere gönne ich mir.“ Und so würde man selten auf die Idee kommen, sein Wohnzimmer wie eine Hotellobby zu gestalten.

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„Welcome home – Lobby im Hotel Hamburg Hafencity.“

All das ist vergessen, wenn man das 25hours Hotel Hamburg Hafencity betritt.
Augenblicklich schlägt meine Stimmung von morgenmuffligem Kater, ein Mitbringsel der gestrigen Weihnachtsfeier, auf hyperactive-radioactive! Meine Begleitung googled kurz zwiegespaltene Persönlichkeit um dann festzustellen: ich bin einfach nur im 7. Himmel! (Ich nutze diese vielen Ausrufezeichen heute mal, um meine Begeisterung und Immernoch-Aufregung auszudrücken.) !!!

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„Hier bleibe ich – Hotel Hamburg Hafencity.“

Von den Mädels an der Rezeption glaube ich sofort, sie seien meine neuen besten Freundinnen. Ich habe alle, in anderen Hotels manchmal vorhandene anfängliche, Vorsicht und Beklommenheit abgeworfen und probiere mich wild durch die Sitzgelegenheiten: Herrliche, mitunter durchgesessene, wunderschön weiche Ledersessel in allen Variationen. Kann mich aber für keinen Lieblingsplatz entscheiden, weil einfach ALLE super sind. Auf dem Tisch im 25hours Hotel Hamburg Hafencity liegen Stapelweise Coffee-Table-Books über Streetstyle, Interior-und Grafik-Design. Im mare Kiosk an der Ecke entdecke ich Geschenkideen für all meine Lieben.

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Auf dem Hotelzimmer – pardon, in der Koje – geht die Begeisterung weiter: ein Schreibtisch/Sekretär designed aus einer alten Holzkiste– genau mein Ding! –, moderne Magazine und Stylebooks, antiker Globus, Hafencity-Tapete, Mülleimer wie auf´m Schiff mit Tau dran, übergroße Regendusche, „Stop the water while using me“-Soap, Wärmflasche und mattschwarze Wasserhähne. So will ich das auch mal haben wenn ich groß bin! Dabei sind Schränke, Bett, Spiegel und Toilettpaper lustig in die Wand eingelassen – eben wie eine gemütliche Koje im Schiff. Ipod in die Bose-Anlage und Lieblingssong an. Vorhang auf und dem Hafen von meiner bodenlangen Fensterfront aus dem 6. Stock zugetanzt!!! Hier bleibe ich!!! =)

A Raver´s Diary – Nemur (Walls of Guitars)

Im 25hours Hotel Hamburg Hafencity versteckt sich hinter jeder Tür etwas Neues, das mich vollkommen mitreißt. So zum Beispiel am Abend der atemberaubenden Blick von der Dachterrassensauna – ein herrliches Lichtermeer. Getoppt wurde das nur noch von meinem Glück den Hafenblick dort oben ganz für mich allein zu haben. Wo lässt es sich besser abschalten und entspannen?!

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„Ich habe meinen Platz im Vinylroom gefunden.“

Am nächsten Morgen habe ich meine Entdeckungsreise im Hotel Hamburg Hafencity gleich fortgesetzt und aufgeregt den Rest des Hotels erkundet. Im Vinylroom durfte ich zum ersten Mal Platten spielen lassen und bin seither Feuer und Flamme! Jetzt verstehe auch ich endlich den Sinn von Platten im Zeitalter der iPods. Ich habe zwar nicht ganz so das ruhige Händchen für das Aufsetzen der feinen empfindlichen Nadel, aber die Atmosphäre ist tatsächlich fantastisch. Man zelebriert die Musik richtig! In der Raucherlounge befindet sich sozusagen die heilige Plattenhalle.

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Alte Turnmatten wurden im Hotel Hamburg Hafencity zum Sofa umfunktioniert – erfüllen aber immernoch ihren „Zweck“.

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Ich bin voll drin!

Vom Vinylroom geht’s zur Daddelbox, „Plattdeutsch: Spielekonsole“, – ich bin so aufgeregt, dass ich meinen Gegner durch mein wildes rumgespringe natürlich irritiere und besiege. Weniger Glück habe ich mir meiner Taktik am antiken Tischkicker mit Lederfußball, hat was vom guten alten Medizinball. Zum Trost mopsen wir uns ein paar Lollies aus dem Konferenzraum, in dem ich sofort wieder zum Nachbauen inspiriert werde: Wie geil und einfach ist dieses Sideboard bitte?

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3, 2, 1: MEINS!

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Jogging-Center-Hotel Hamburg Hafencity

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Stärkung gibt’s im entspannten Restaurant Heimat im Hotel Hamburg Hafencity. Wie wäre es mit Labskaus?

Die Zeit vergessen, sich treiben lassen und genießen – das ist es, was man im 25hours Hotel Hamburg Hafencity tun sollte. Die Gefahr ist groß, dass man vor lauter Begeisterung und Entdeckergeist gerne einfach „Zuhause bleibt“. Jeder der also das 25hours Hotel Hamburg Hafencity besucht, sollte einen Extratag einplanen um ausschließlich das Hotel zu genießen und jede Ecke zu entdecken!

Wenn ihr dann schon mal in Hamburg seid, solltet ihr euch diese tolle Stadt mit liebevoll rauem Charme und ´ner guten Portion ironischem Humor nicht entgehen lassen. Ich als Nordlicht weiß wovon ich spreche.
Vom 25hours Hotel Hamburg Hafencity seid ihr sofort in der Speicherstadt mit den charakteristischen Speichern und vielen Brücken. Ich empfehle einen Blick ins Miniaturmuseum. Hier wird Geschichte wirklich interessant dargestellt und derzeit haben sogar Parteien ihre eigenen kleinen Utopien auf 1qm aufgebaut – stark! Hier in der Hafencity findet ihr die Elbphilharmonie und auch sonst den neuesten schicken Shice. Wer es abgefuckter mag geht ein paar Minuten mehr und streunt zum Schlachthof und der Sternschanze. Hier findet ihr alternative Lädchen, Secondhand-Shops und hippe Läden wie „Kauf dich Glücklich„. Wer sich mal wieder von einem richtig tollen Buch hinreißen lassen möchte – sei es nur ein Coffe-Table-Book – oder originelle Geschenke sucht ist in der Buchhandlung cohen+dobernigg genau richtig. Obwohl ich all meine Geschenke schon hatte – nach meiner Schanzentour habe ich jetzt für jeden zwei!! =) Verschnaufpausen bieten sich im Sofacafé Zoe, dem ´60er Jahre-Mädchencafé Herr Max mit den besten Torten oder in Omas Apotheke mit dem besten Kartoffelauflauf an.
Am Abend zieht man statt auf die Reeperbahn lieber auf den Hamburger Berg nebenan oder geht gleich in legendäre Clubs wie den Pudel Club vom Rocko Schamoni, Molotow oder Übel und Gefährlich im Bunker.

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Mein Eindruck von Hamburg: Hamburg ist für mich der perfekte Mix aus abgefuckt und schick – jeder findet sein Viertel und kann sich nach Lust und Laune austoben. Es ist nicht so angestrengt hochnäsig, konservativ und dörflich wie München, aber auch nicht so angestrengt alternativ und riesig wie Berlin. Während in München jedes neue Gebäude aussieht wie das Brandhorst (verzeiht mir), trauen sich die Hamburger auch an ausgefallene moderne Architektur (von Projekten wie der Elbphilharmonie jetzt mal völlig abzusehen). Wie soll man sein Herz nicht an die Stadt verlieren, in der man seinen ersten Paternoster fahren sieht?

Übrigens: Fußfaule, wer in öffentlichen Verkehrsmitteln Platzangst bekommt aber auch alle anderen können sich im 25hours Hotel Hamburg Hafencity einen Mini Cooper zur Probefahrt ausleihen. Ich hab es getan und bin jetzt komplett davon überzeugt, dass das 25hours Hotel Hamburg Hafencity mein neues Zuhause ist.

Ich zehre nun weiter von meinen Fotos, bade in Erinnerungen und hoffe, dass ich bald wieder nach Hause ins 25hours Hotel Hamburg Hafencity kann. Euch wünsche ich, dass ihr auch mal in den Genuss des Designhotels kommt – wer weiß, vielleicht sind wie ja bald Nachbarn?

Und vergesst nicht die Extrahour – oder macht lieber gleich einen Extratag draus! Das 25hours Hotel gibt es übrigens auch noch in Frankfurt und in Wien!

Fleißige und treue Leser wissen, dass im Dezember nach fast jedem Artikel das Türchen aufgeht und ich etwas ganz Tolles verschenke! Heute gibt es eine Nacht im 25hours Hotel mit Frühstück. Aber nicht in Hamburg, sondern im niegelnagelneuem 25hours Hotel in Berlin, das ab 31.01.2014 aufmacht.

Was ihr dafür machen müsst?

1. Lest euch die Sprüche auf den Türschildern durch, die man sich im 25hours Hotel Hamburg Hafencity an die Tür hängen kann.

Türschild-01    Türschild-09   Türschild-08

Türschild-05   Türschild-06    Türschild-04

Türschild-1o  Türschild-02    Türschild-03

2.Hinterlasst euren Lieblingsspruch als Kommentar HIER auf Facebook unter dem Foto mit dem Türschild drauf. Das kann einer von den oberen sein oder erfindet selbst einen.

3. Der Spruch mit den meisten LIKES hat gewonnen! Das ganze muss bis zum 23.12.2013 passiert sein. Um 16:00 Uhr gibt es einen Gewinner. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich LILIES DIARY auf FACEBOOK liked, diesen Artikel teilt und euch auf Weihnachten freut!

Und hier noch einen kleinen Vorgeschmack wie endlos geil das 25 hours Hotel in Berlin aussehen wird! OH MEIN GOTT!!! Da will ich auch einziehen. Neues Projekt – 4 Monate – 4 25hours Hotels ;)

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Im 10. Stock befinden sich unser Restaurant das NENI Berlin, die Monkey Bar. Unangefochtener Star dieser Location: Der atemberaubende Blick über die City-West und das Blätterdach des Tiergartens.

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„Die Zukunft liegt nicht in der Erfindung von Neuem, sondern in der Optimierung des Alten“, sagt der Designer.

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In allen Zimmern punkten die Bäder mit Besonderheiten. „Das Spannende in einem Hotelzimmer ist das Bad“, findet Werner Aisslinger, „denn oftmals liegt hier der Erlebnisfaktor, den man zuhause nicht hat.

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Im 9. Stock finden erschöpfte Körper in der Jungle-Sauna mit Trocken-Sauna und Ruhezonen die perfekte Entspannung.

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Bepflanzte Drahtbäume recken sich Richtung Decke und auch an den Wänden wächst und rankt es: Fein breiten sich die Schwarz-Weiß-Zeichnungen des japanischen Künstlers Yoshi Sislay aus.

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Als Highlight hängt ein persönliches Bike von der Berliner Manufaktur Schindelhauer an der Wand. Möglich gemacht hat das 25hours Kooperationspartner two wheels good.

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14 Kommentare

  1. Ich war auch schonmal in einem 25h Hotel (in Zürich), es war ähnlich unbeschreiblich und wir hatten die Sauna für uns allein :)
    Wir haben damals auch Fotos von den Türschildern gemacht, weil wir das mal wirklich orginell fanden… Von deinen finde ich „What would I do without you!“ am Besten, denn ich finde jedes Hotel steht und fällt mit seinen Mitarbeitern, egal ob im Housekeeping, Service oder woanders.

    VG und schöne Weihnachten! Franzi

  2. Echt ein Cooles Hotel. Da ich in Hamburg bin werde ich mal hingehen.
    Danke für den tipp.
    Wäre auch ein toller Bericht für Facebook.
    was dagen wenn ich es reinstelle?

  3. Das 25hours Hotel Hafencity Hamburg ist einfach nur toll!
    Wir waren gerade in Wien, im 25hours Hotel Wien, Museumsquartier: Grosse Klasse und auch nicht langweilig und freuen uns schon auf Berlin im Bikini Haus.
    So ist nicht nur die jeweilige Stadt, sondern auch das jeweilige 25hours Hotel eine Reise wert!

  4. Ein wunderbarer Artikel, der dieses außergewöhnliche Hotel genau beschreibt.

    Und die anderen Hotels der 25hours Hotelgruppe sind ebenso interessant. Man kann schon auf das Hotel in Berlin im Bikini Haus, gleich hinter dem Europa-Center und der Gedächtniskirche, über dem Affenfelsen vom Berliner Zoo gespannt sein.

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