Ein Wochenende in Österreich Leogang und Saalfelden - Lilies Diary

Für alle Münchner ist es der perfekte Trip ein Wochenende in Österreich. Rein in das Auto oder in den Zug und in ein paar Stunden mitten in den Bergen sein.

Gebirge-und-Seen

Freitag

Ich fahr mit dem Auto von München aus los und schon allein die Fahrt in die Berge ist ein optisches Highlight. Nach drei Stunden, ich habe mich einmal verfahren, bin ich am Wellnesshotel Forsthofgut angekommen. Nach dem Willkommens-Sektchen, der Mittagsjause und der Zimmerbesichtigung ging es ab in den waldSPA. So lässt es sich am besten in das Wochenende starten in der Kristall-Dampfgrotte und einem Nickerchen auf dem Wasserbett. Anschließend geht es in der gemütlichen Stube zum Gala-Menüe und da die Bergluft wirklich müde macht danach auch direkt ins Bettchen.

 Samstag

Forsthofgut-Spa

Morgenstund hat Gold im Mund. Um 8 Uhr aufstehen und eine Runde im Aussenpool mit Blick auf die Berge drehen, bevor es zum Frühstück geht. Danach starte ich meinen ersten Tagesausflug. Beim Aufenthalt im Hotel, bekomme ich eine LöwenalpinCard. Mit der darf ich täglich eine Berg- und Talfahrt mit der Asitz Kabinenbahn fahren und noch viele andere Sachen aber das ist das wichtigste den da will ich hoch.

Leogang-Hütten-Saalfelden

Nur 2 Gehminuten vom Hotel Forstguthof ist die Asitz Kabinenbahn entfernt, die mich bis zum 1872 Meter Höhen Asitz bringt. Von da aus, geht man nicht den Panoramweg entlang sondern rechts in den Wald. Hier führt eine Wanderweg dem Hang entlang mit dem besten Ausblick auf die Leoganger Steinberge. Wenn man an der Seidlalm ankommt, geht man weiter Richtung Wildenkargogel. Dann kommt man an den ersten wunderschönen Bergsee, der still und friedlich auf 1900 Metern liegt.

Schnee-im-Gebirge

Ausblick-leoganger-Steinberge

Spitze-des-Berges

Bergsee-am-Asitz

Ausblick-Gebirge

Panoramerblick-steinernes-Meer-Österreich

See-auf-dem-Berg

Danach läuft man den Weg zurück, bis zur Seidlalm und folgt dort dem Panoramerweg, der erst einmal ein gutes Stück bergauf geht. Doch dann, ganz oben, hat man eine unglaubliche Sicht auf das Gebirge und auf den zweiten Bergsee.

Panoramerblick-Bergsee

Aussichtsplattform-Kitzsteinhorn

Blick-auf-Bergsee-Österreich

Berge-Seen-Österreich

Nach der Wanderung, die an die 2 Stunden dauert, hat man sich eine frische Kuhmilch verdient. Im Sommer haben alle Almen auf. Im Herbst nur das Asitz-Bräu direkt an der Gondel.

Waldlichtung

Frisch gestärkt kann man dann den Abstieg durch den Wald bis zur Mittelstadion laufen und danach, ganz klar vom Waldweg wieder direkt in den waldSpa und anschließend zum Abend-Buffett des Forsthofguts mit regionalen Speisen, Bio-Rind, Lamm und natürlich Semmelknödel und Käsespatzen.

Sonntag

Ich habe am Samstag gemerkt, wie gut so ein bisschen Sport tut und bin am Sonntag gleich wieder vor dem Frühstück schwimmen gegangen. Danach hieß es auch schon Abschied nehmen vom Spa Bereich. Nach 48 Stunden in den Bergen, ist man schon gut runter gekommen. Zum absoluten Entspannungs-Höhepunkt an einem Wochenende in Österreich habe ich noch einen Ausflug zum Weg der Stille gemacht.

Weg-der-Stille-Saalfelden

Mit dem Fahrrad, dass man sich im Hotel auch noch am Abreisetag ausleihen kann, fährt man 60 Minuten Richtung Saalfelden, wo der Startpunkt ist. Der Weg der Stille hat seinen Namen zurecht. Völlig abgeschieden von der Außenwelt lauf ich durch den bunten Herbstwald in dem genug Bänke zum Rast machen und Inne halten stehen. Man kommt am Schloß Lichtenberg vorbei, direkt zur einer der letzten Einsiedeleien, die direkt in den Berg gebaut ist.

Einsiedlerei

Direkt unter der Einsiedelei hat man die Wahl zwischen den normalen Weg und einem für „geübte Wanderer“. Ich bin zwar nicht wirklich geübt aber trotzdem den Weg gelaufen, der nicht ganz ungefährlicht ist, weil man teilweise metertief abstürzen kann und keine Sicherung da ist, aber auch einen unglaubenlichen Panoramablick hat auf Saalfelden, die Alpen, das Kitzsteinhorn…

Herbstwald-Wanderweg

Ausblick-Kitzsteinhorn

Ziel der Wanderung ist die Steinalm im wunderschönen Steinernen Meer. Nach einer Brotzeit, macht man sich an den Abstieg, radelt zurück und fährt mehr als erholt wieder zurück. Zwei Tage sind schon wirklich gut.

Christine-Neder-Österreich

 

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