Die besten Geschichten schreibt das Leben. Also warum nicht einfach einmal mit einer Packung Bahlsen Cookies durch das Leben ziehen und Geschichten gegen Kekse tauschen? Gesagt, getan. Rausgekommen sind dabei Liebesgeschichten, Flüche, Märchen, Wiedersehens-Momente und die Erkenntnis, was eine Farce ist. Doch lest selbst, was diese Menschen zu erzählen haben, wenn man „Keks gegen Geschichte“ tauscht.

Keks-Geschichte

„Also ich hab dich kennen gelernt vor etwa zwei oder drei Jahren in Berlin, weil ich für 9flats einen Imagetrailer über Wohnungen gemacht habe und du deine Wohnung auch bei 9flats angeboten hast. Das ist meine Geschichte und es ist jetzt so ein witziger Zufall, dass wir uns hier wieder treffen und du mir einen Keks anbietest.“

HIER das Beweisvideo :D

Geschichte-gegen-Keks

„Das ist eine Parisgeschichte. Es war meine erste, große Reise zusammen mit einer Freundin. Wir waren schon 4 Tage da und ich hatte die Zugtickets für die Weiterfahrt. Wir hatten ein super Angebot erhalten. Ich dachte, der Zug fährt um 6:49 Uhr und da reicht es ja, wenn wir um 6 Uhr aufstehen und uns in Ruhe fertig machen und dann losfahren. Carla hatte da schon böse Vorahnungen. Sie ist um 5:45 Uhr aufgewacht und schaute auf die Tickets und hat gesehen, dass der Zug schon um 6:01 Uhr fährt. Also hatten wir nur noch 15 Minuten, um uns fertig zu machen und alles einzupacken. Wir gerieten völlig in Panik. Wir waren in einem Sechs-Mann-Zimmer. Wir sind einfach losgerannt ohne Schuhe und mit Hose auf und haben versucht ein Taxi zu finden. Die Straßen waren um diese Uhrzeit natürlich noch komplett leer. Zum Glück haben wir eines gefunden und haben es gerade noch zum Zug geschafft. Wir hatten zwar keine Schuhe und keinen Sitzplatz, aber wir waren drin.“

Bahlsen-Keks-Liebesgeschichte

„Also pass auf. Vor genau zwei Jahren bin ich nach Thailand. Ich hatte ein Praxissemester in Frankfurt begonnen, das mir nicht gefiel. Das habe ich einem Freund in Thailand erzählt, der damals in Thailand ein Praktikum gemacht hat. Der meinte, komm doch nach Thailand, wir suchen da noch Leute. Also ging ich nach Thailand und machte da mein Praxissemester weiter. Eines Tages kam die Freundin meines Freundes zu Besuch, die zu der Zeit ein Praktikum in Afrika gemacht hatte. Es war an einem Mittwochabend. Wir haben uns zusammengesetzt und Bier getrunken und sind dann noch in eine Bar gegangen. Als wir in der Bar waren, sahen wir ein junges Mädel mit einem älteren Herren. Sie lachte mich an und wir sind irgendwann ins Gespräch gekommen. Sie hat gerade eine Weltreise gemacht. Seit sieben Jahren lebt sie in den USA. Witzigerweise wurde sie in Coburg geboren, wo ich studiert habe. Seit zwei Jahren sind wir nun ein Paar und sie ist seit Dezember in Deutschland und setzt hier ihr Studium fort. Und wir sind immer noch ein Paar.

Bahlsen-Kekse

„Es handelt sich um meine Großmutter. Als meine Mutter noch ein kleines Kind war, ist sie zusammen mit meiner Mutter durch Stuttgart gelaufen und sie haben ein Frau mit einem Bart gesehen. Meine Großmutter hat diese Frau ausgelacht und meine Mutter meinte: „Mama, das kannst du doch nicht machen!“ Jetzt hat meine Großmutter selber einen Bart und sie denkt, das ist die Strafe, der Fluch, weil sie die andere Frau ausgelacht hat.“

Breitmaulfrosch

„Der Breitmaulfrosch geht zum Fotografen. Der sagt: „Ihr Mund passt nicht auf’s Bild. Sagen sie doch mal Konfitüre. Da sagt der Frosch: „Marmelade.““

Keks-im-Auge

„Also, letztens saß ich mit meiner Familie am Esstisch und wir haben uns überlegt, warum das in den Maultaschen Farce heißt und sowohl auch das komödiantische Schauspiel als Farce bezeichnet wird. Wir dachten uns, dass es zunächst das Schauspiel gab und die Mönche versuchten mit den Maultaschen Gott während der Fastenzeit zu bescheißen und das somit ein Schauspiel war, eine Fleischeinlagen in die Maultaschen zu tun. Danach haben wir tatsächlich nachgeguckt. Und eigentlich ist es so, dass eine Farce „Einlage“ bedeutet und es zunächst Fleischeinlagen gab und es dann anschließend auch Einlagen in bestimmten Theaterstücken gab, die man dann als Farce bezeichnet. Also kommt es zunächst mal vom Essen und wurde anschließend Kunst.“

Russisch-Brot

Eines Nachts bin ich auf einem Kamel geritten. Es war 4 Uhr früh und ich war ziemlich betrunken und wir fuhren mit dem Auto durch die Gegend. Dann haben wir bei einem Zirkus angehalten und ich sah hinter einem Zaun ein Kamel. Ich bin über den Zaun gestiegen und habe mich auf das sitzende Kamel gesetzt, das aufgestiegen ist und ich mit ihm losgeritten bin. Das andere Kamel wurde ziemlich böse und hat mich verfolgt. Dann bin ich doch lieber abgesprungen und davon gerannt.

Geschichte-gegen-Bahlsenkekse

„Ich hab damals in einer Punkband gespielt und das größte für unsere Punkband, sozusagen der Höhepunkt unserer Bandkarriere, war immer wenn wir im Sommer auf dem Stadtfest gespielt haben. Alle meine Freunde waren immer da und auch meine Exfreundin, die ich damals beeindrucken wollte. Dann kam meine Tante vor zur Bühne und hat immer gewunken, bis ihr der Sänger das Mikrofon gegeben hat. Dann hat sie gefragt, ob ich der da hinten in der Ecke bin und hat mir schöne Grüße ausgerichtet. Alle haben das voll abgefeiert, nur ich nicht.“

Der-Schweizer-Geschichtenerzähler

Danke an Nils, für das Bild, das er mir aus den Schweizer Bergen geschickt hat.
 

„Es war einmal vor einer langen Zeit. Da war ein junger Schweizer in der Schweiz. Er mochte die Berge, er roch die Alpenluft und es gefiel ihm da, wo er war sehr. Aber irgendwas fehlte. Er genoss sein Leben. Aber leider sind die Kühe in den Bergen nicht so oft in Partylaune. Der kleine Schweizer schaute Fernsehen und sah auf ZDF Kultur einen Bericht über das melt! Festival und so einen Spaß wollte er auch. Da fragte er seinen Großvater, ob der etwas über das melt! Festival weiß. Aber dieser wusste nichts. Also hat der kleine Schweizer im Nachbardorf einen Computer gefunden und gegoogelt. Er kam auf eine abstruse Homepage über das melt! und war dann so begeistert von der bunten und fröhlichen melt! Welt, dass er das alles seinen 12 Brüdern erzählte. Nun versuchte er schließlich Geld zu verdienen. Er mähte rasen, fütterte die Kühe und baute dann sogar Drogen für die Bergbauern an. Als er genug Geld verdient hatte, kaufte er sich ein Ticket und machte sich mit seinem Rucksack und einer Ziege auf den Weg zum melt!. Zuerst landete er in München und feierte mit Asiaten bei einer Mass Bier und hatte viel Spaß, denn die Asiaten lagen nach einer Mass Bier unter dem Tisch. Anschließend lernte er die Unterschiede zwischen Ost und West in Deutschland kennen und landete irgendwann im wunderschönen Leipzig und genoss hier die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer kennt sie nicht? Er war nur noch wenige Tage von der melt! Welt entfernt und entschloss sich nun mit dem Zug weiter zu reisen nach Gräfenhainichen zum melt! Festival. Er empfand es als Weltmetropole, da so viele Menschen von überall her kamen. Mehr Holländer als Deutsche sah er. Die Security empfang ihn schon am Bahnhof mit einem „Herzlich Willkommen in Gräfenhainichen und viel Spaß auf dem Festival.“, und er lernte eine alte Dame kennen, die es schön fand, dass sich hier in ihrem Dorf jedes Jahr die jungen Leute treffen um ihren Spaß zu haben. Hier in Gräfenhainichen hat er auch zum ersten Mal einen Supermarkt gesehen. Da konnte man alles kaufen. Sogar Milch aus der Tüte. Das fand er komisch. Die kommt doch aus der Kuh. Er ist dann zur melt! Welt gegangen und dort erlebte er die schönsten  Tage seines Leben. Es war eine befreite Stimmung, er konnte machen was er wollte und es gab Kekse. Kekse für Geschichten. Wie wunderbar. Was braucht eine Welt sonst noch?“

Kekse-Bahlsen-Azora

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