Christine, was hast du diese Woche gemacht?

Wow, ich kann es gar nicht glauben wie schnell die Zeit verging. Fast drei Wochen waren wir unterwegs. Von Berlin nach Schweinfurt zu Oma und Opa, danach nach Bad Staffelstein zu einem Videodreh, anschließend eine Woche Zell am See und zum Schluss noch eine Hochzeit in München bevor wir wieder am Ausgangspunkt Berlin ankamen. Nun sitze ich hier mit all den Eindrücken und schönen Momenten, die wir hatten und bin vor allem glücklich. Glücklich, dass ich die Reise gemacht habe obwohl es viel Autofahren war und obwohl Alma erst 4 Monate alt ist. Aber es hat einfach so gut getan mal wieder raus zu kommen und mal wieder ein Stück von meinem Leben vor der Geburt und vor der Endstation der Schwangerschaft zu genießen. Was habe ich also gemacht, als wir im wunderschönen Zell am See ankamen und ich die erste Stunde „kinderfrei“ hatte? Fotos! Denn mehr als je zuvor wurde mir bewusst, dass ich es liebe. Für mich ist es ein Glücksgefühl abends durch die Aufnahmen zu scrollen und Fotos zu sehen, auf die ich stolz bin. Davon werdet ihr noch einige sehen, wenn bald mein Blogpost zu Zell am See online geht.

Zell am See Kaprun Grand Hotel

Was hast du gelernt?

Was ich auf dieser Reise gelernt habe – ein Baby ist wirklich ein Türöffner um mit anderen Frauen aus der ganzen Welt ins Gespräch zu kommen. Ich war eine Woche im Oman und habe mit keiner einzigen einheimischen Frau gesprochen. Ich bin in Zell am See und unterhalte mich jeden Tag mit fünf arabischen Frauen. Ich halte mich schon für eine sehr offene Person, doch diese Woche habe ich gemerkt, wie viel leichter es ist mit anderen ins Gespräch zu kommen, wenn man ein Baby auf dem Arm hat.

https://www.lilies-diary.com/wp-content/uploads/2019/08/mama-und-baby-lachend.jpg

Was hat dich glücklich gemacht?

Es hat sooo gut getan in den Bergen zu sein. Diese Stille und Ruhe und diese wunderschöne Landschaft. Mein Highlight war unser Ausflug zu den Hochgebirgsstauseen in Zell am See Kaprun.

Kaprun Hochgebirgsstauseen

Mit zwei Bussen und Europas größtem, offenen Schrägaufzug sind wir auf 2.000 Meter hoch gefahren. Alma habe ich die ganze Zeit im sitzen und stehen gestillt, damit sie den Druckausgleich gut hinbekommt. Oben angekommen fühlte ich mich wie in Norwegen. Was aussieht wie Fjorde sind zwei Stauseen, die eine Wunderwelt der Technik sind.

Christine Neder Hochgebirgsstauseen

Im Gebirge über Kaprun wird auf 2.040 m Seehöhe Strom erzeugt, viel Strom. Befördert wird dieser das ganze Jahr über und das seit vielen Jahrzehnten. Einfach eine unglaublich schöne Kulisse. Da scrollt man am Abend durch die Fotos und hat viele, schöne Motive!

Hochgebirgsstauseen Kaprun

Unsere letzte Station war München. Jedes Mal wenn ich in dieser Stadt bin, geht mein Herz einfach auf. Ich habe während und nach dem Studium dort gelebt und hatte so eine schöne Zeit, dass ich mich sofort wie zu Hause fühle, wenn ich die bayerische Hauptstadt besuche. Hier ein Quickie-Guide, was ich diesmal entdeckt und gesehen habe:

  • Die Eisbachwelle – ein MUSS bei jedem Besuch
  • Der Bio-Biergarten am Muffatwerk mit veganem Curry
  • Der Biergarten am Wiener Platz – so urig und gemütlich
  • Ein Spaziergang auf den Olympiaberg, um die Aussicht zu genießen
  • In Schwabing das Story Café München
  • Der Kofischop

Übernachtet haben wir wieder im Motel One und ich muss sagen, ich bin ein riesengroßer Motel One Fan. Ich mag das Design, ich mag die Zimmer und ich liebe das Frühstück, denn hier wird wirklich auf Nachhaltigkeit geachtet und es gibt so viele vegane Alternativen. Zum Beispiel veganer Brotaufstrich, vegane Streichschokolade, Sojamilch, Mandelmilch …

Und obwohl doch alle Motel Ones sehr ähnlich sind, gibt es in jedem eine kleine Besonderheit. Wir waren im Motel One Olympia Gate und was war das Motto – natürlich Olympia.

Die letzten Wochen war ich gefühlt auch schon ganz oft in Norwegen. Im September verbringen wir dort unseren Elternzeit-Urlaub und nächstes Jahr findet da unser grandioses Yoga & Mindset Retreat statt. Es wird wirklich grandios, denn die Lofoten sind im Winter mit den Nordlichtern ein ganz besonderer Ort. Ich kann jetzt auch schon sagen, dass das Retreat zu 100% stattfindet, da wir schon 10 Anmeldungen haben. Maximal können wir 18 Personen mitnehmen, also wenn ihr noch Interesse habt, meldet euch bald an! HIER GEHT ES ZUM RETREAT

Norwegen-retreat

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