Clearwater-Beach-Florida Ich habe es wirklich nicht geträumt. Ich bin am Morgen in dem gleichen geilen Bett aufgewacht, in das ich mich am Abend gelegt habe. Also falls ihr irgendwann einmal in Tampa seid, was jeder machen sollte bevor er ähm 40 ist, dann empfehle ich Don Vicente de YBor. Hier noch ein paar visuelle, unschlagbare Argumente.

Hotelzimmer-Tampa Hotelzimmer-Tampa-YBor Treppenaufgang-Hotel Echtes amerikanisches Frühstück gibt es auch. Bagel, Frischkäse, schwarzen Kaffee und Marmelade. Mehr braucht der Mensch auch nicht. Danach ging es los, nach Tampa und Umgebung. Ein Tag ist viel zu kurz und ich könnte ganze Seiten damit füllen, was ich alles gesehen habe. Ich habe 193 Bilder gemacht… Hier ein kleiner Überblick und wenn ich wieder zu Hause bin und nicht mehr von Sonne und Strand abgelenkt werde, kommen auch noch ausführlichere Berichte. Versprochen ;)

Ich habe heute einiges gelernt – vor allem, wie man in Amerika Auto fährt. Das Grundlegendste – jede Abfahrt hat eine Nummer und bei einem Automatikauto nur mit einem Fuß die Bremse und das Gaspedal treten. Wann eine rote Ampel eine rote Ampel ist oder wann da einfach nur ein rotes Licht steht und man trotzdem fährt, habe ich noch nicht so ganz herausgefunden. Ansonsten ist es eigentlich echt ganz leicht. Was der Bauer nicht kennt, kann er halt erst einmal nicht. Ein großer Pluspunkt im Gegensatz zu dem Berliner Straßenverkehr – man muss hier auf keine Radfahrer aufpassen. Es gibt nämlich keine – haha.

Big-Cat-Rescue Meine erste Station war das Big Cat Rescue. Es ist in Florida, sowie weltweit, der größte Zufluchtsort für misshandelte Großkatzen. Ich hatte ein bisschen Angst dort hinzugehen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich eine Tierheulsuse bin und schon losflenne wenn im Fernsehn ein Tier eingeschläfert wird. Als ich ankam, hat mich Jeff begrüßt und mir eine private Führung durch das Gelände gegeben. Es ist unfassbar welche Geschichte jede Katze mit sich bringt. Als Zirkustiger monatelang eingesperrt, von Privatpersonen als Trophäe gehalten oder von geldgeilen Arschlöchern als Kleintier in Supermärkte geschleppt, um von Passanten 50 Euro für ein Foto mit dem Tigerbaby zu bekommen. Die Augen wurden schon ein bisschen feucht. Aber das Herz auch ganz warm, wenn man in die zufriedenen Augen der Tiere schaut. Ihre Freiheit werden sie nie wieder bekommen aber ihren Frieden.

Beach-Florida Ich bin in Florida, es hat 30 Grad. Wo gehe ich da hin? Natürlich an den BEACH! Es gibt hier ungefähr 20 verschiedene Strände, an denen man sich in weißen Sand legen kann. Ich habe mich für den Clearwater Beach entschieden, mit seinem bekannten Pier 60. Sommer, Sonne, Sonnenschein und keine Brüste.

Clearwater-Beach-Straße

Clearwater Beach

Panorama-Clearwater-Beach

Ich liebe meine neue Kamera! 180 Grad Panoramabilder.

pier-60

Danach bin ich meiner persönlichen Leidenschaft nachgegangen – in ausländische Supermärkte gehen. Könnte ich stundenlang machen. Das finde ich richtig grandios. Gekauft habe ich mir meinen geliebten Quaker Haferschleim und ARIZONA Tea. Ich habe wirklich kurz darüber nachgedacht, ob ich auswandere. Hier kostet eine 0,5 Liter Dose 99  Cent.

Eistee-Arizona

Den Abend habe ich damit verbracht meinen Sonnenbrand mit Feuchtigkeitscreme zu löschen und meinen Durst mit Cidre im Irish Pub. Ich liebe Tampa! Und ich hätte noch so viel mehr machen können. Weitere Tipps gibt es auf dem Visit Florida Blog. Das Piraten-Festival hätte auch super in mein Programm gepasst. Jetzt geht es weiter nach Plant City!

20 Kommentare

  1. Oh ja, ausländische Supermärkte sind einfach klasse. Da teilen wir eine Leidenschaft!
    Oh ich beneide dich so um das tolle Wetter – hier ist es grau und ekelig :(
    Ich freue mich auf weitere Berichte!
    Liebe Grüße Anja

  2. Macht Spass, Deine Florida Erlebnisse mit zu verfolgen. Ich kann mich noch gut an meine ersten Reisen in die USA erinnern, und an die ersten Orientierungsschwierigkeiten und Probleme wie Abbiegen bei roter Ampel und Ähnliches. :) Weiterhin viel Vergnügen.

  3. Hi Christine!

    Tampa ist doch ’ne geile Wahl…du machst zwar noch einen etwas blässlichen Eindruck, aber ich schieb‘ das mal eben auf die Zeitverschiebung (*schubs*).

    Wenn du die Ampelnummer schon hinter dir hast, noch mal kurz zu „all way stops“: Kommst du an eine Kreuzung mit Stopschildern rundum, hältst du natürlich erstmal an. Stehen jetzt mehrere Fahrzeuge da, darf der erste, der gehalten hat, auch als erster wieder fahren. Halten zwei gleichzeitig, gilt rechts vor links. Easy, isn’t it…?

    Und weißt du auch, warum Tampa noch so cool ist? Weil die da haben! Und JETZT bin ich mal richtig neidisch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*