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Lilies Diary | 11. Oktober 2017

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7 Kommentare

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben

Christine
CHRISTINE, WAS SEHEN WIR AUF DEINEM FOTO DES TAGES

Drei Monate Portugal – ein Sommer am Meer. Das ist der Plan. Warum? Einerseits um Surfen zu lernen und wieder ein Buch zu schreiben. Andererseits um wieder einmal Zeit zu haben, für die schönen Dinge des Lebens. Die Kleinigkeiten, die man im Alltag total vergisst. Wie den Sonnenuntergang? Wann habt ihr euch das letzte Mal den Sonnenuntergang angeschaut? Meistens verschwindet er in der Großstadt hinter einem Häuserdach. Hier am Meer kann ich jeden Tag beobachten, wie die gelbe Sonne zu einem roten Feuerball wird, der langsam in Richtung Ozean sackt und dort ganz still und leise im Meer verschwindet. Meistens ist es so. Manchmal hängt auch eine Wolkendecke am Himmel, welche die Sonne verdeckt. Dann gibt es ganz oft pinke Wattebauschen. Obwohl es doch jeden Tag der gleiche Ablauf ist, ist jeder Sonnenuntergang anders und ich liebe jeden Sonnenuntergang. Ich nehme auch fast jeden mit. Ein weiteres Vorhaben hier in Portugal ist es ganz viel Besuch von Freunden zu bekommen, die man jeden Abend dazu nötigen kann gemeinsam den Sonnenuntergang an den Klippen anzuschauen. Dabei bin wohl ich immer am euphorischsten. Ich habe mittlerweile eine kleine Sammlung von Sonnenuntergängen und kann sie den jeweiligen Besuchern, die gerade zu der Zeit da waren, zuordnen. Ein wunderschönes Andenken.

Zu den Kleinigkeiten, die man im Alltag öfters mal vergisst, zählt auch meine Leidenschaft für das Fotografieren. Es ist schon fast so ein großer Teil von mir geworden, wie das Schreiben. Es macht mich unendlich glücklich ein schönes Foto aufgenommen zu haben.

Mein Aufenthalt in Portugal ist auch der Beginn einer längeren Kooperation mit Huawei. Ich habe das neue HUAWEI P10 Plus zum Ausprobieren zugeschickt bekommen und werde es auf Herz und Nieren testen. Vor allem was das Thema Fotografie angeht. Nie hätte ich ein Smartphone einer Kamera vorgezogen, wenn es ums Bilder machen geht. Doch seit dem Workshop mit Paul Ripke habe ich meine Meinung geändert. Dadurch, dass das P10 Plus mit einer Leica Dual-Kamera 2.0 ausgestattet ist, gibt es so viele tolle Möglichkeiten. Wie auch schon beim Huawei P9 könnt ihr manuell auf dem Handy den ISO-Wert, die Belichtungszeit, Weißabgleich und vieles mehr einstellen. Am meisten begeistert mich jedoch die Funktion „Große Blende“, mit der ihr eine tolle Unschärfe hinbekommt. Das könnt ihr an diesem Foto ganz schön sehen. Der Vordergrund ist scharf und der Hintergrund ist unscharf.

Alle Fotos in dem Post sind mit dem P10 Plus gemacht und nachträglich direkt auf dem Handy bearbeitet oder noch einmal mit Lightroom. Je nachdem, wie ich das Foto haben wollte. Das beschreibe ich euch aber immer unter dem Foto. Hier meine Sonnenuntergangs-Sammlung:

Unser Hausstrand in Portugal

WAS HAST DU HEUTE GELERNT?

Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt, dass ich eine Surferin werde, hätte ich ihn ausgelacht. Ich und Meer? Ich gehe nicht weiter ins Wasser, als ich stehen kann. Doch vor zwei Jahren habe ich es dann doch mal probiert, zu einem Zeitpunkt, an dem mir alles egal war, weil eh gerade alles scheiße war. Und dann, ganz unverhofft, habe ich mein Herz an diesen Sport verloren.

Nur im Wasser schaffe ich es an nichts zu denken. Nur da lebe ich wirklich den Moment. Und ich lerne so viel. Ich hätte noch vor 2 Wochen nicht gedacht, bevor ich täglich Surfstunden genommen habe, dass mir dieser Sport so viel beibringt über mich und das Leben. Jeden Tag komme ich eigentlich mit einer neuen Weisheit nach Hause. Ich lerne, wo meine Komfortzone endet. Ich lerne, dass es manchmal nicht meine Schuld ist, wenn ich eine Welle nicht bekomme. Manchmal trifft die Welle an der Stelle auf eine Sandbank, was ich nicht sehe und es ist unmöglich sie zu nehmen ohne mit der Spitze des Bretts nach unten zu gehen. Ist es nicht auch oft so im Leben? Irgendwas klappt nicht, wir geben uns die Schuld und machen uns Vorwürfe aber vielleicht können wir gar nichts dafür? Beim Surfen haben ich wieder richtig gemerkt, wie mein Ehrgeiz mir manchmal selbst im Weg steht und vor allem, mich für andere zu freuen. Ich könnte hier noch gefühlte 20 weitere Sachen aufzählen, aber ich möchte ja in der Zeit in Portugal noch ein Buch schreiben und da muss ja auch noch etwas Neues drin stehen.

Das Bild hat Paul von mir gemacht. Es ist völlig unbearbeitet. Ich möchte euch mit den nächsten Fotos zeigen, welche Bearbeitungsmöglichkeiten ihr für so ein Foto habt:

Bei diesem Foto habe ich beim HUAWEI P10 Plus den Filter „Schatten – Morgenlicht“ ausprobiert. Der Filter macht den Schatten weicher und symbolisiert, wie der Name schon sagt, das tief stehende Morgenlicht.

Hier eine kleine Spielerei, die ich aber auch ganz cool finde: Wenn man im Modus Farbeffekt eine beliebige Stelle auf dem Foto berührt, wird die Originalfarbe wieder hergestellt. Passt bei meinem Badeanzug und dem Surfboard perfekt.

WELCHE DREI SACHEN HABEN DICH HEUTE GLÜCKLICH GEMACHT?

Beim Surfen lernt man nicht nur eine Menge über sich, sondern es macht auch einfach glücklich, wenn man den Sport liebt. Eine Zuschauerin auf meinem YouTube Kanal hat mir einmal geschrieben, dass man sieht, wie meine Augen leuchten, wenn ich vom Surfen spreche. Das Tolle ist, dass man diese Freude jedes Mal hat, wenn man eine Welle geritten ist, egal um mit 32 oder mit 12. Ich habe gestern am Strand einen Vater gesehen, der seinem Jungen das Surfen beibringen wollte. Der Junge lag auf dem Brett, der Vater hat ihn in die Welle geschubst und los ging es. Der Junge stand, ist 3 Sekunden über das Wasser gegleitet und dann triumphierend abgesprungen. Ich konnte so gut nachvollziehen, wie der Kleine sich gefreut hat und habe selbst gegrinst wie ein Honigkuchenpferdchen.

A propos meine Leser. Ein paar davon haben mich diese Woche auch sehr, sehr glücklich gemacht, mit ihren lieben Worten. Ich freue mich sehr über all die Kommentare unter meinen YouTube Videos, die ich täglich über mein Leben in Portugal drehe. Falls ihr das total verpasst habt, hier geht es zur „Sommer am Meer“-Playlist. Einen richtigen Sprung hat mein Herz bei Julias Kommentar gemacht zu dem Post über das Thema Glück: „Nachdem ich deinen Artikel fertig gelesen habe musste ich Dir diesen Kommentar hinterlassen. Du hast eine besondere Gabe. Anderen Menschen die Tatsachen so zu präsentieren, dass es klick macht. Ich glaube jetzt ist der Zeitpunkt mein Glück heraus zu kitzeln. Danke für’s wach rütteln“. Eigentlich echt irre. Ich sitze da ja immer nur still und leise an meinem Schreibtisch und schreibe runter, was mir da so in den Sinn kommt. Es sind einfach nur Buchstaben, die ich zu Wörtern und dann Sätzen verbinde. Manchmal bin ich mir gar nicht im Klaren, was diese Sätze für eine Wirkung haben können und bin völlig überwältigt, wenn ich solche Kommentare bekomme. Positiv überwältigt, denn ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als andere zu inspirieren. In welcher Art und Weise auch immer.

Ich habe mich auch diese Woche getraut ins Tierheim zu gehen. Das ist ja immer so eine Sache. Ich dachte es zieht mich total runter, wenn ich in ein portugiesisches Tierheim gehe, aber im Gegenteil. Es hat mir so viel Freude gemacht zwei Hunden für wenigstens eine Stunde etwas Auslauf und eine Portion Streicheleinheiten zu geben. Das Tierheim ist auch wirklich toll organisiert und sie kümmern sich ganz liebevoll um die Tiere. AEZA ist eine gemeinnützige Vereinigung, deren Hauptziel es ist, obdachlosen Tieren wieder geeignete Lebensbedingungen, Schutz, Nahrung, Wasser, Zuneigung und Fürsorge zu geben. Ihr Ziel ist es auch, für diese Tiere ein neues, gutes Zuhause zu finden.

Ich möchte sie gerne in nächster Zeit mit Fotos und Videos unterstützen und gerne dabei helfen, dass die kleinen Racker wieder ein schönes zu Hause finden. Da bleibt mir als Schlusswort eigentlich nur folgendes zu sagen:

Das Retten eines Hundes wird die Welt nicht ändern …..

aber sicherlich wird es die Welt verändern ….

für diesen einen Hund.

Wenn ihr Interesse habt einen Hund zu adoptieren, dann könnt ihr mir gerne schreiben!!!

Hier noch weitere Fotos und ein paar Tipps und Tricks!

Traut euch und macht bei den Fotos einfach mal einen Perspektivwechsel. Ich habe nicht nur den Boden mit den vielen interessanten Formen und Mustern fotografiert, sondern auch das Bild bewusst im Hochformat gelassen, weil ich es so interessanter finde.

Arrifana-Christine-Neder

Wie schon oben kurz beschrieben, hat das P10 Plus eine große Blende, mit der man im Bokeh-Modus eine tolle Fokussierung hin bekommt. Bei dem Beispiel oben liegt die Schärfe auf dem Hintergrund.

Hier habe ich eine tolle Tiefenschärfe, sprich das Objekt im Vordergrund ist scharf und der Hintergrund unscharf.

Bei Schwarz-Weiß-Fotos achte ich immer darauf, dass im Foto schöne Kontraste zwischen dunklen und hellen Stellen sind. Der Hund ist perfekt mit seinem gescheckten Fell. Dazu der ebene Untergrund und im Hintergrund die Felsen mit ihrem Muster. Ich habe den Hund auch absichtlich genau in die Mitte des Bildes genommen.

Dieses Bild hat sich durch die Muster im Sand auch sehr gut geeignet, um es schwarz-weiß darzustellen. Und im Mittelpunkt eine Person am Horizont.

Hier habe ich bewusst die Person nicht in den Mittelpunkt gesetzt. Ich finde es harmonisch, im unteren linken Teil des Fotos die Person zu haben und oben rechts die Sonne. Der Horizont ist auch nicht in der Mitte des Bildes, sondern ungefähr 1/3 unter dem oberen Bildrand.

Rot und Grün sind Komplementärfarben. Im Foto seht ihr links das grüne Haus und das grüne Gras und rechts den roten Sonnenuntergang. Ich finde das sehr schön. Was ich bis vor kurzem auch nicht wusste: Komplementärfarben erhöhen sich in der Wahrnehmung gegenseitig und werden häufig in der Werbung genutzt.

Hier könnt ihr sehen, dass ich das Foto gerne in 1/3 zu 2/3 aufteile. Ich zeige 2/3 vom Felsen, der Horizont ist wieder bei 1/3.

Dieser Post ist in Kooperation mit HUAWEI entstanden.

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Kommentare

  1. Hach, was sieht das hier schoen aus. Ich sollte auch mal wieder reisen. :)

  2. Ein schöner Beitrag und tolle Fotos! Ich liebe es (hier auf dem Land) auch total, den Sonnenuntergang zu beobachten, wenn ich auf dem Balkon sitze. Hat irgendwie so ein beruhigendes Gefühl!

    Und das mit dem Strahlen in den Augen ist mir auch schon aufgefallen ;-) Habe in den letzten Tagen ein paar deiner Videos geschaut und ja, es ist soooo schön, da wo du bist!!!

    • Christine

      Ach cool :) Ja ich war noch nie so lange an so einem schönen Ort, man gewöhnt sich seeeeehhhr daran :)

  3. so, jetzt möchte ich auch ein huawei p10 :)

    TOLLE BILDER!

    • Christine

      P10 PLUS! ;)
      Dankeeeee Grüße ins Paradies

  4. Wow ein unfassbar toller und berührender Beitrag! Und die Fotos unterstreichen deine Worte noch mehr. Vielen Dank fürs Teilen deiner Gedanken. Konnte mich in einigen wiederfinden.

    Liebe Grüße. Marilena

    • Christine

      Das freut mich :)

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