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Lilies Diary | 09. November 2017

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5 Kommentare

Schmeck‘ die Welt – Indisches Curry selbst kochen

Christine

Dosa zum Frühstück, Alu Gobhi zum Mittagessen und Auberinen Curry mit Chapati zum Abendessen. Ich liebe die indische Küche und möchte euch heute zeigen, wie man ein Indisches Curry selbst kochen kann. Manche Länder sollte man schon allein bereisen, um sich einmal rauf und runter durch die Speisekarte zu probieren. Zu den kulinarischen Highlights meiner Reisen gehören Äthiopien, Italien, Sri Lanka und Indien.

Indisches Curry selbst kochen

Es gibt ja oft den Punkt auf einer Reise, wo man das traditionelle Essen nicht mehr sehen kann und sich nach einem Burger oder einer Pizza sehnt. In Indien war das nicht der Fall. Da habe ich mich problemlos zwei Wochen auch schon zum Frühstück durch die Currys essen können. Ich war so angetan, dass ich sogar in Kerala einen Kochkurs besucht habe. Dort habe ich gelernt, wie ich Dosa, Gemüsecurry, Auberginen Masala und Chapati selbst kochen kann. Es geht eigentlich relativ schnell, nur braucht man für jedes Gericht sehr viele Gewürze.

Rezept Indisches Curry

Die Grundwürze von fast jedem Curry ist Masala, eine Gewürzmischung aus Zimt, Nelken, Anis, Kardamon und Pfeffer. Ich hatte das Glück und habe mir vor Ort einen ganzen Sack voller Gewürze gekauft, vom Curryblatt bis zum frischen Kurkuma. ABER ich habe auch eine ganz tolle Alternative gefunden, mit der ihr selbst euer Indisches Curry kochen könnt. Und mein Spezialrezept: Ich habe sehr oft mit Currypaste aus dem Glas gekocht, doch irgendwie hat das ganze Essen dann immer nur scharf geschmeckt, ohne wirklich eine gute Würze zu haben. Dann habe ich die Kochpaste Indisches Curry von Knorr zum Probieren bekommen und mit der schmeckt das Curry wirklich wie in Indien. #schmeckdiewelt heißt die Aktion von Knorr, mit der auch Hobbyköche exotische Rezepte hinbekommen.

Rezept Indisches Curry

Auf der Paste ist zwar schon ein Rezept abgedruckt, aber das ist mit Hähnchen und Ananas, was ich 1. nicht essen würde (Fleisch) und zweitens nicht mag (Ananas) und 3. eine viel besseres Rezept habe!

Rezept Indisches Curry

Es folgt ein detaillierte Anleitung wie ihr mein Indisches Curry selbst kochen könnt. Ist ein ganz besonderes Rezept!

Zutaten für mein Ofengemüse Curry für 2 Personen
  • 2 Karotten
  • 1 Süßkartoffel
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Rote Beete
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 – 3 Zweige frischer Rosmarien
  • ein Stück Ingwer (ca. 2 cm)
  • 250 ml Kokosmilch
  • Öl
  • Salz
  • Reis
  • Knorr Indische Currypaste

Indisches Curry selbst kochen – Schritt 1:

Schält die Kartoffeln, Süßkartoffel, Karotten und Rote Beete und schneidet sie in kleine Stücke. Bei der Roten Beete würde ich euch empfehlen, einen Handschuh anzuziehen oder die Rote Beete mit Messer und Gabel so zu schälen, dass ihr sie nicht berührt. Die roten Flecken an den Händen gehen sehr schwer wieder weg. Das ganze Gemüse wird dann in einer Schüssel mit Öl übergossen, mit Salz abgeschmeckt (am besten grobes Meersalz) und einmal vermengt. Dann die Blätter von 2 frischen Rosmarienzweigen abzupfen und auch noch untermischen. Das Gemüse wird dann in einer Backform bei 180 Grad circa 50 Minuten in den Backofen geschoben.

TIPP: Schneidet die Rote Beete besonders klein, denn die braucht im Ofen am längsten.

Indisches Curry selbst kochen – Schritt 2:

Die Knoblauchzehen, der Ingwer und die Zwiebel werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. 2 Esslöffel Öl in eine Pfanne geben, den Knoblauch, Ingwer und die Zwiebeln anbraten bis sie gelbgold sind, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die Currypaste dazugeben und anbraten. Anschließend das Ganze mit 250 ml Kokosmilch übergießen und für weitere 2 Minuten aufkochen. Ein Indisches Curry selbst kochen ist mit der Currypaste so einfach!

In der Zwischenzeit könnt ihr auch schon mal schauen, wie lang euer Reis braucht. In Indien gab es immer weißen Langkornreis zu den Gerichten.

TIPP: Den Reis könnt ihr auch noch ein bisschen aufpeppen. Wenn ihr keinen Beutelreis verwendet, sondern losen Reis, dann gebt zu dem kochenden Reis einen Teelöffel Kurkuma. Das färbt den Reis gelb und Kurkuma wird übrigens in Indien in fast jedes Gericht getan, weil es eine heilende Wirkung für Magen und Darm hat. Ihr könnt aber auch frischen Koriander unter euren gekochten Reis mischen.

Indisches Curry selbst kochen – Schritt 3:

Wenn das Ofengemüse fertig ist, dann gebt es zu der Currysauce und lasst alles noch einmal aufkochen. Anschließend wird das Curry mit dem Reis serviert und fertig ist eure kleine kulinarische Auszeit.

TIPP: Wenn ihr noch eine traditionelle Dekoration wollt, dann bratet in einer Pfanne 1 Teelöffel Senfkörnen, 2 – 3 Schalotten, ein paar Curryblätter und nach belieben Curryscheiben an.

Voilà. Mein Indisches Curry, das wirklich jeder ganz einfach nachmachen kann. Für Kochanfänger ist die Knorr Kochpaste echt genial. Es gab nämlich schon einige Curryversuche von mir, die darin endeten, dass mein Gegenüber angefangen hat zu schwitzen und sich den Kopf ununterbrochen kratzen musste, weil es zu scharf war.

Wenn ihr Lust habt mit der Kochpaste Indisches Curry selbst rum zu probieren und eine Reise nach Sri Lanka im Wert von 3.500 Euro oder einen von drei Städte-Trips im Wert von 1.000 Euro gewinnen möchtet, dann schaut bei der www.schmeckdiewelt.de Microsite vorbei. Dort könnt ihr ein kostenloses Sample pro Person von der Kochpaste Indisches Curry bestellen, das euch direkt nach Hause geliefert wird. Wenn ihr dann ein Foto von eurem Curry auf Instagram mit @schmeckdiewelt erwähnt, könnt ihr mit ein bisschen Glück eine der tollen Reisen gewinnen.

Ich möchte euch noch kurz eine Sache erzählen. Ich versuche gerade meine Mahlzeiten für eine Woche, wenn ich zu Hause bin im Voraus zu planen, um Zeit beim Einkaufen zu sparen und auch alle Lebensmittel optimal zu verwenden. Ihr könntet das Ofengemüse auch schon am Tag vorher zubereiten und die doppelte Menge schnippeln. Ich esse total gerne Salat mit Ofengemüse. Oder mache mir einen veganen Burgen und esse das Ofengemüse dazu.

Curry-aus-Ofengemüse

Dieser Post ist in Kooperation mit Knorr entstanden.

Kommentare

  1. Das sieht mega lecker aus! Und da du mich ja nicht zum Probieren deines Currys eingeladen hast, muss ich mir wohl jetzt die Paste bestellen und selbst mal kochen ;-)
    Liebe Grüße, Ria

  2. Kristina F.

    Uii das sieht aber lecker aus! Das muss ich am Wochenende gleich mal nachkochen :-) Gerne mehr solcher Beiträge <3

  3. sorosch

    Sorry Christine – auch, wenn du Unmengen an Kohle von Knorr erhalten hast – mache es bitte einfach nicht mehr. Man kann vieles unterstützen – aber kein Glutamat und sonstige Geschmacksverstärker-Company – Nein, bitte nicht mehr machen.

    • Christine

      Ich unterstütze sehr gerne alles, was vegan ist.

  4. Wer gerne Curry isst, kann sich auch einfach alle Gewürze kaufen, sie je nach Geschmack mischen und als allererstes in der heißen Pfanne anrösten. Das entfaltet die Aromen und erspart einem das Palmöl, den Zucker und die Spuren von Milch aus der Fertigpackung. Ich mache immer einen riesen Topf und friere dann Portionen ein. Ich plane nämlich auch gerne vor, was ich koche und esse und komme dabei ganz ohne die Unterstützung von globalen Konzernen aus.

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