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Lilies Diary | 11. Oktober 2017

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6 Kommentare

Kann ich bald hinter dem Steuer sitzen und schlafen?

Christine

Ich reise. Viel. Das kann ich nicht leugnen. Von 365 Tagen im Jahr bin ich mindestens 200 unterwegs. Dann sitze ich im Bus, der Bahn, dem Flugzeug, bin auf einer Fähre oder eben im Auto. Ja, ich glaube im Auto verbringe ich am meisten Zeit, irgendwo auf der Autobahn oder dem Highway und meiner Lieblings CD im CD-Spieler. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als Kassetten langsam oldschool wurden. Und jetzt wird es schon wieder die CD, denn wir verbinden das iPhone per Bluetooth mit dem Auto. Was mittlerweile alles möglich ist und dabei ist die Verbindung von zwei Geräten über Bluetooth noch das Geringste.

Automobil

Mittlerweile ärgere ich mich schon fast darüber, dass ich während des Führerscheins mehrere Stunden meiner Fahrausbildung damit verbracht habe, das Einparken zu üben. Quer und längs, immer schön einschlagen, wenn man auf der Höhe der zweiten Autotür ist. Heute machen das Autos von ganz alleine. Vollautomatisiertes Einparken, nennt man das. „Die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein“, während das Auto ganz von alleine den Weg in die Parklücke findet. Irre, einfach irre. Was es bald noch alles geben wird? Ich gebe zu, ich hasse Autofahren. Viel lieber würde ich die Zeit nutzen und Texte für euch schreiben oder bei Facebook abhängen oder ein Buch lesen.

Das kann ich bald? Wie bitte? Kopf zurücklegen, Augen zu und schlafen, denn mein Auto macht alles alleine und das auch bei 180km/h? Hört sich völlig abgefahren an, doch irgendwie auch irre gut. Ich hab mich hinter den Laptop geklemmt und angefangen zu googeln. Was geht schon? Wie weit sind wir? Wen kann ich treffen und zu diesem Thema automatisiertes Fahren befragen?
Autopilot ist ja so gesehen nichts Neues. Es gibt schon viele Dinge, die uns das Fahren erleichtern. Schon lange müssen wir uns nicht mehr mit elendig großen Karten im Auto herumquälen, denn dafür gibt es Navigationssysteme. Aber das ist noch nicht alles. Mittlerweile kann auf langen Strecken auf der Autobahn das Tempo mit dem Tempomat gehalten werden, durch Sensor Technologien und dem Lane Keeping System werden keine Linien mehr überfahren und auch die Notbremsung kann teilweise ganz automatisch ausgeführt werden.

Irgendwie unglaublich. Aber auf der anderen Seite fliegen die Piloten auch schon seit Jahren mit Autopiloten. Trotzdem stelle ich es mir eher befremdlich vor, wenn sich mein Lenkrad von alleine dreht, die Bremse gedrückt wird und ich über Apps auf meinem Smartphone meinem Auto sagen kann, dass es doch schon einmal aus der Tiefgarage herausfahren kann. Wird das wirklich bald passieren? Und wenn ja, wann?

Ich treffe Frederik Diederichs, ein echter Kenner auf dem Gebiet, Maschinenversteher und Fahrsimulant am Fraunhofer IAO. Er kennt sich mit dem autonomen, automatisierten und pilotierten Fahren aus. Denn auch da gibt es einen Unterschied: autonome Autos besitzen weder ein Lenkrad, noch ein Pedal und automatisierte Fahrzeuge bringen Funktionen mit, die uns, so scheint es, das Leben einfacher machen sollen. Und Futur Slammer David Weigend erzählt mir, wie er die Zukunft der Mobilität sieht. Technisch wird es bald möglich sein hinter dem Steuer zu sitzen und zu schlafen, doch wie wird der Gesetzgeber darauf reagieren? Und der Mensch, das Gewohnheitstier? Das selbstfahrende Auto muss langsam eingeführt werden. Erst bekommen wir 4 Sekunden, in denen uns garantiert wird, dass nicht passiert, dann irgendwann 2 Minuten und irgendwann eine Stunde.

Die Zukunft wird bunt, es wird einfacher und es bleiben fast keine Wünsche offen. Doch seht selbst in meinem Video, was die Zukunft bringt und ob es bald das selbstfahrende Auto gibt. Und, wie würde euer „perfektes Auto“ aussehen?

Kommentare

  1. Marco

    Ich hätte gar kein Auto, sondern würde mir eins per App oder sonstwas anfordern, wenn ich irgendwo hin will. Das kommt dann binnen 10 Minuten alleine angefahren und selbst fahren muss ich natürlich auch nicht mehr. Das Ganze bitte umweltfreundlich per Elektro- oder sonstwas-Antrieb, dessen Energie nachhaltig gewonnen wurde. Und ich zahle dann nur für die Fahrt. Wozu sollte also so ein Blechkasten in der eigenen Garage herumgammeln?

  2. Hast du schon dem gehört? :)

  3. Huch, Verlinkung verkackt aber er führt zum Ziel!

  4. Na in dem Kommentar da oben ist folgender Link ( https://plus.google.com/+GoogleSelfDrivingCars/posts ) versteckt. Dort kannst du mehr über Google’s selbstfahrendes Auto erfahren und das deine noch so weit entfernte Zukunft dichter ist :)
    Zudem beschäftigt sich der Elektroautohersteller Tesla auch mit einer Technologie zum selbstfahrenden Auto. Schade das die großen Automobilkonzerne der Zukunft lieber im Weg stehen, als sie mit zu gestalten…

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