Südafrika mit Kleinkind? Oh ja! Wir sind mit unserem acht Monate alten Sohn in den ersten Urlaub geflogen und haben uns Südafrika als Reiseziel ausgesucht. Für uns waren Kapstadt und die Gardenroute aus mehreren Gründen perfekt für unsere Reise:

  • Kapstadt hat eine sehr gute medizinische Versorgung. Auch die Gardenroute ist sehr gut ausgebaut und Krankenhäuser von vielen Orten aus gut zu erreichen
  • Ihr benötigt keine speziellen Impfungen und es drohen keine gefährlichen Krankheiten
  • Es gibt aus München einen Direktflug über Nacht (nur Hinflug)
  • Wir sind in den vier Wochen 2.000 km gefahren und haben unglaubliche Vielfältigkeit erlebt
  • Die Südafrikaner sind sehr kinderfreundlich
  • Für wenig Geld könnt ihr sehr gut Essen gehen und wohnen
  • Im März/April ist dort Spätsommer mit Temperaturen um die 25 Grad – ideal, um tagsüber entspannte Unternehmungen zu machen und nachts ohne Klimaanlage gut zu schlafen
  • Außerdem bietet sich die Gelegenheit zum Kitesurfen. Der Wind ist zwar zu der Jahreszeit nicht mehr ganz so zuverlässig, aber mit etwas Glück sind ein paar Stunden auf dem Wasser drin

Robberg Nature Reserve in Plettenberg Bay II Südafrika mit Kleinkind

Südafrika mit Kleinkind: Vorbereitung für den Urlaub

Nachdem das Reiseziel feststeht, buchen wir Hin- und Rückflug nach Kapstadt für vier Wochen, einen Mietwagen und eine Unterkunft für die ersten vier Nächte über Airbnb. Da unsere Reisezeit in der Nebensaison liegt, können wir flexibel alle weiteren Unterkünfte vor Ort buchen. Häufig buchen wir nur zwei Nächte und verlängern, wenn uns die Unterkunft und der Ort gefallen. Auf Airbnb gibt es auch sehr kurzfristig immer ausreichende Angebote, die all unsere Bedingungen erfüllen:

  • Küche(nzeile), um unser Frühstück, Abendessen und den Brei zuzubereiten
  • Schlafzimmer als eigener Raum, damit unser Sohn dort ungestört schlafen kann
  • Couch, um abends abzugammeln
  • Garten, damit wir möglichst viel draußen sein zu können
  • WLAN! Achtet darauf, falls euch das wichtig ist, da es nicht in allen Airbnbs angeboten wird

Da wir beim Mietwagen etwas Geld sparen wollen, entscheiden wir uns für einen Kleinwagen und lassen den Buggy zu Hause. Mit dem Kleinwagen meistern wir auch unbefestigte Straßen – einen SUV benötigt ihr dort nicht. Auch den Buggy vermissen wir nicht: Auf den meisten Wanderungen und Ausflügen wären wir damit nicht weit gekommen. In einer Mall schieben wir unseren Sohn einmal schlafend im Maxi-Cosi in einem Einkaufswagen durch die Halle. Und in der Trage kann unser kleiner Mann immer dann schlafen, wenn ihm danach ist. Zudem packen wir den Maxi-Cosi ein.

Zur Info für euch: Windeln, Brei und Co. packen wir für die Anfangszeit ein. Vor Ort gibt es in jedem größeren Supermarkt Pampers und Babybrei, allerdings oft mit Zucker oder Salz.

Cliff Path in Hermanus

Südafrika mit Kleinkind: Citytrip nach Kapstadt

Auf dem Nachtflug von München nach Kapstadt bekommen wir von der Lufthansa zum Glück den freien Platz neben uns, auf dem wir unseren Sohn im Maxi-Cosi platzieren. Im Flieger sind überraschend viele Kinder. Im Gegensatz zu einigen von ihnen schläft unser Sohn bereits beim Start während des Trinkens ein und verschläft die meiste Zeit. Wir kommen alle recht erholt in Kapstadt an. Am Flughafen besorgen wir uns eine Prepaidkarte, um unterwegs telefonieren und mobile Daten nutzen zu können.

Südafrika mit Kleinkind – Kapstadt Sehenswürdigkeiten:

Nachdem wir in Kapstadt den Mietwagen am Flughafen abholen, machen wir uns durch den Linksverkehr und die Rush Hour auf den Weg in den Stadtteil Fresnaye. Das liegt hinter Sea Point und nahe dem Signal Hill. Hier gibt es eine schöne Strandpromenade, die wir zum Joggen nutzen, und einen Foodmarket mit einer großen Auswahl an verschiedenen Gerichten, Süßigkeiten und Getränken. Das Viertel ist etwas günstiger als die hippen Stadtteile und ihr seid schnell auf dem Signal Hill, von dem ihr wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten könnt.

Zunächst machen wir uns auf den Weg zur Waterfront und schlendern dort über den riesigen V&A Foodmarket. Wir probieren verschiedene Gerichte und auch unser Sohn findet vieles, das er mag. Neben der täglichen Avocado entwickelt sich Hummus dort zu einem seiner Lieblingsessen. An unserem dritten Tag erkunden wir Greenmarket, hier gibt’s verschiedene Geschäfte und Stände und Bo-Kaap, das ist das Viertel mit den bunten kleinen Häusern. Mein Mann entdeckt dort in einem kleinen hippen Café den Red Cappuccino mit Rooibos Tee.

Am Nachmittag sind wir im botanischen Garten Kirstenbosch – hier gibt es wahnsinnig schöne Aussichten und viele grüne Wiesen, auf denen sich unser kleines Krabbelwesen austoben kann.

Von Kapstadt aus machen wir einen Ausflug zum Boulders Beach. Dort ist sogar in der Nebensaison so viel los, dass wir die Menschenmassen und den Eintritt meiden. Stattdessen spazieren wir den Steg, der außen um den Boulders Beach führt, entlang und sehen auch von dort unzählige Pinguine. Von Boulders Beach ist es nicht weit bis nach Muizenberg, bekannt für seine bunten Strandhäuschen. Dort ist es sehr windig und wir sehen endlich die ersten Kiter. Am Kitestrand befindet sich aber leider überhaupt keine Infrastruktur: Keine Kiteschule, keine Toiletten und keine schattigen Platze, an denen sich unser Sohn aufhalten könnte. Und der Ort wirkt nicht besonders hübsch. Zudem tritt unser Sohn barfuß in Hundekacke – den Geruch werden wir trotz Waschung im Meer mit Desinfektionsmittel und einem Haufen Feuchttücher bis zur abendlichen Dusche nicht mehr los. Auf dem Rückweg nehmen wir den kostenpflichtigen Chapman’s Peak Drive und genießen atemberaubende Aussichten auf die Strände entlang der Küste.

Am letzten Tag in Kapstadt legen wir eine Ruhepause im Garten ein, wo unser Zwerg Bekanntschaft mit den zwei Hunden der Gastgeber macht. Abends fahren wir mit dem Auto den Signal Hill hoch und genießen während eines Picknicks einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt.

Blick auf Kapstadt vom Signal Hill

Südafrika mit Kleinkind: Hermanus

Hermanus ist anderthalb Stunden von Kapstadt entfernt und eine gute Distanz für den Mittagsschlaf. Wir finden dort ein Appartement mit großem Garten und wahnsinnig netten Gastgebern, mit denen wir gemeinsam grillen und die von unserem Sohn ganz begeistert sind. Insgesamt bleiben wir vier Nächte, obwohl der Ort gar nicht so viel zu bieten hat.

Zunächst spazieren wir am Cliff Path entlang in die Stadt. Ein sehr schöner Weg am Meer, von dem ihr in der Saison Wale beobachten könnt. In der Stadt werden wir zum ersten Mal mit den geplanten Stromausfällen konfrontiert: Um etwas zu essen, folgen wir dem Brummen eines Stromgenerators und landen in einem Tapas Restaurant. Die Stromausfälle begleiten uns in den nächsten Wochen: Zunächst gibt es täglich vier Stromausfällen von jeweils zwei Stunden, dann drei und am Ende nur noch einen pro Tag. Online können wir die Zeiten der Stromausfälle nachschauen, sodass wir unseren Tagesablauf danach planen.

Am Ende des Cliff Path gibt es einen langen weißen Sandstrand, den Grotto Beach. Dort verbringen wir ein paar Stunden und essen Sushi am Strand, das schmeckt auch unserem Zwerg.

In Hermanus gibt es einen kleinen schönen Naturpark mit freilebenden Affen und Schildkröten, das Fernkloof Nature Reserve. Dort wandern wir zu einem winzigen Wasserfall und auf einen Aufsichtspunkt, von wo aus ihr einen sehr guten Blick über die Stadt und das Meer habt.

Südafrika mit Kleinkind: Zwischenstopp in Dana Bay

Da uns Plettenberg Bay als nächstes Ziel zu weit weg ist, legen wir einen Zwischenstopp für zwei Nächte in Dana Bay ein. In dem kleinen ruhigen Ort neben Mossel Bay gibt es kaum Restaurants und nur einen spärlich ausgestatteten Supermarkt. Der Strand in Dana Bay ist sehr felsig und das Wasser bricht wild rein. Der Anblick ist toll, aber Schwimmen ist zu gefährlich.

Von der Terrasse unseres Appartements in Dana Bay haben wir während des Frühstücks einen wunderschönen Blick den Hügel runter und aufs Meer. Außerdem könnt ihr hier auch bei schlechten Wetter grillen. In der Hauswand befindet sich ein ins Wohnzimmer gerichteter Grill.

Unterkunft in Dana Bay

Südafrika mit Kleinkind: Wildlife Sanctuary in Plettenberg Bay

Endlich erreichen wir Plettenberg Bay. Am indischen Ozean ist das Wasser wärmer als am Atlantik. Hier können wir in die Wellen springen, während unser Sohn in die Sandburg beißt. Im Robberg Nature Reserve unternehmen wir die mittlere Wanderung und genießen tolle Aussichten auf die Robben, das Meer und die Landschaft. Diesen Ausflug solltet ihr auf jeden Fall einplanen, wenn ihr in der Nähe seid. Allerdings gibt es einige Stellen, die mit Baby in der Trage eine kleine Herausforderung sind. Die könnt ihr meiden, wenn ihr euch für die kurze Route entscheidet.

Da für uns eine Safari mit stundenlanger Autofahrt mit Kind nicht in Frage kommt, wir aber wilde Tiere sehen wollen, besuchen wir das Jukani Wildlife Sanctuary. Der Park ist eine Auffangstation für gerettete Wildkatzen, der die Vermehrung der in Gefangenschaft lebenden Tiere unter Strafte stellt. Während der geführten Tour, die mit dem Besuch des Parks verbunden ist, erfahrt ihr viel über die verschiedenen Wildkatzen und seht die meisten Tiere, obwohl die Gehege relativ groß sind. Ein Löwe läuft direkt an uns vorbei. Anschließend besuchen wir das Monkeyland. Auch hier lauft ihr während einer geführten Tour durch den Park und lernt die verschiedenen Affenarten kennen.

20 Minuten entfernt könnt ihr euer Adrenalin in die Höhe treiben, indem ihr euch von der Bloukrans Bridge, der welthöchsten Bungee-Jumping-Brücke, in die Tiefe stürzt. Wir schauen uns das Spektakel nur an – irgendwie hat das Elternwerden uns dann doch etwas vernünftiger werden lassen. Vorher wäre ich bestimmt gesprungen.

Nach drei Nächten in Plettenberg Bay sind die ersten zwei Wochen vorbei und wir machen uns langsam auf den Rückweg.

Südafrika mit Kleinkind: Schlemmen in Wilderness

Wilderness ist unser persönliches Highlight des Urlaubs. Wir haben eine tolle Unterkunft in Wilderness oben auf dem Berg, mit großem Garten und netten Gastgebern. Wir buchen drei Nächte und verlängern auf vier, nachdem es uns so gut gefällt. In dem kleinen Ort gibt es hippe Restaurants und Kaffees mit unglaublich gutem Essen zu günstigen Preisen:

  • Im Blue Olive gibt es einen wahnsinnig leckeren Meeresfrüchte Pott
  • Im Green Coffee Roastery ersetzt ein Kaffee mit Kuchen unser Mittagessen und wir sitzen in einem großen Garten mit vielen schönen Details, sehr hipster
  • Bei The Girl’s On The Square essen wir Muscheln in Weißweinsoße und Hähnchen mit getrockneten Tomaten

Im Green Coffee Roastery machen wir außerdem eine außergewöhnlich gastfreundschaftliche Erfahrung: Nachdem wir den Berg runter in die Stadt laufen, stellen wir fest, dass es weder Uber noch Taxi gibt. Eine Kellnerin rät uns davon ab, in der Dämmerung zu Fuß zurück zu laufen und bittet ihren Freund, uns zurückzufahren. Diese Hilfe nehmen wir dankbar an.

Neben schönen Spaziergängen am Strand besuchen wir den Nationalpark. Hier gibt es tolle Aussichten und einen kleinen Wasserfall. Mit unserem Sohn in der Trage bereuen wir den Hinweg auf der linken Seite des Flusses, als wir einige Stellen kletternd überwinden müssen und durch das Wasser auf die andere Seite laufen – rechts ist der deutlich entspanntere Weg, wie wir auf dem Rückweg feststellen. Außerdem kann man hier den Fluss mit einem handbetriebenen Floß überqueren.

Eine schöne Aussicht genießt ihr auch vom Map of Africa Viewpoint. Die tieferliegende Landschaft sieht von hier oben aus wie die Karte von der Spitze Afrikas. Auf der anderen Seite habt ihr einen schönen Blick aufs Meer und könnt den Gleitschirmfliegern beim Starten zusehen oder es direkt selbst probieren.

Aussichtspunkt Map of Africa in Wilderness

Wir haben unsere vorherigen Urlaube meist mit Kitesurfen kombiniert. Da Kapstadt das Mekka für Kitesurfer ist und wir langsam wieder Richtung Kapstadt unterwegs sind, prüft mein Mann ständig die Windvorhersage. Als für die nächsten drei Tage Wind prognostiziert ist, entscheiden wir einen Stopp in Langebaan einzubauen.

Südafrika mit Kleinkind: Kitesrufen in Langebaan

Der direkte Weg von Wilderness nach Langebaan ist uns für einen Tag zu lang, also legen wir einen Zwischenstopp in Worcester ein. Am nächsten Morgen geht es direkt weiter nach Langebaan. Hier haben wir eine sehr moderne Unterkunft mit netten Gastgebern, die direkt nebenan wohnen. Auch wenn das Schlafzimmer kein getrennter Raum ist, kann unser Zwerg abends entspannt schlafen, während wir im Wohnzimmer lesen.

Da leider zu wenig Wind zum Kitesurfen ist, fahren wir spontan zu den Strandlopers, einem Strand-Restaurant mit BBQ unter freiem Himmel. Hier solltet ihr auf jeden Fall reservieren, sehr hungrig hinkommen sowie Zeit und Aufbewahrungsbehälter mitbringen, da es sich um ein 10-Gang-BBQ-Menü handelt, dessen Reste am Ende an die Gäste verteilt wird. Es wirkt alles total entspannt und der frisch gegrillte Fisch sieht einfach fabelhaft aus und riecht lecker. Hier solltet ihr auf jeden Fall essen gehen, wenn ihr in der Nähe seid.

Heute soll es endlich Wind geben. Wir machen am Morgen einen kurzen Abstecher nach Sharkbay, mit dem Auto brauchen wir zehn Minuten. Hier sieht es traumhaft aus: türkisblaues Meer und weiße Sandstrände. Nur überhaupt keine Infrastruktur: keine Restaurants, keine Toiletten, keine Kiteschule und kein Rettungsboot. Also nichts für uns. Wir schauen den Kitern kurz zu, wie sie ihr Equipment die Klippen zum Strand runtertragen und kehren nach Langebaan zurück. Auch hier gibt es nun endlich Wind und wir sehen die ersten Kiter auf dem Wasser. Wir leihen die Ausrüstung aus – leider gibt es keine Kiteschule direkt am Wasser, die Material verleiht – und tragen diese zum Strand. Da am Nachmittag stärkerer Wind gemeldet ist, gehört mir der Vormittag auf dem Wasser. Ich genieße es total und werde etwas vorsichtiger, nachdem mir das Rettungsboot zwei Mal mein Brett zurückbringt, das in der Strömung echt schnell außer Sicht gerät. Nach zwei Stunden ist der Wind deutlich stärker geworden und ich übergebe den Kite an meinen Mann.

Nach drei Nächten und Muskelkater geht es weiter in die Winelands.

Südafrika mit Kleinkind: Wein genießen in Paarl

Unsere letzten drei Nächte verbringen wir in der Weinregion auf einer riesigen Pfirsichfarm in Paarl. Wir machen einen Spaziergang über die Farm und verbringen den Nachmittag mit unserem kleinen Mann am Pool. Am nächsten Tag laufen wir zur zwei Kilometer entfernten Weinfarm Mellasat zu unserer ersten Weinverkostung. Wir sind die einzigen Gäste und schnell als absolute Weinanfänger geoutet. Trotzdem ist der Sommelier sehr freundlich und erklärt uns die verschiedenen Geschmäcker. Wir genießen die Käseplatte und den Wein und decken uns mit Wein für die Heimat ein.

Unser vorletzter Tag in Südafrika ist verregnet. Mittags fahren wir zu Lust Bakery, haben ein hervorragendes Essen und stoßen auf sehr kinderfreundliche Bedienungen. Auf dem Weg zum Flughafen besuchen wir Babylonstoren. Die Farm ist riesig, edel und touristisch. Trotzdem lohnt sich der Besuch. Wir laufen durch die schön angelegten Gärten, essen im Greenhouse und schauen uns die kleinen Geschäfte an, die Produkte aus eigener Herstellung verkaufen.

Südafrika mit Kleinkind: Infos zur Südafrika Anreise

Von Kapstadt nach München gibt es keinen Direktflug über Nacht wie auf dem Hinweg, sodass wir über Nacht nach Zürich fliegen und dort am nächsten Morgen umsteigen. Zwar bekommen wir dieses Mal keinen zusätzlichen Platz, aber unser Zwerg schläft auf uns sehr gut, so dass zumindest er erholt in Zürich ankommt. Von Zürich nach München dauert der Flug weniger als eine Stunde und dies verfolgt der kleine Mann gebannt und ohne Meckern. Wir würden auch beim nächsten Mal wieder den Nachtflug dem Direktflug vorziehen, damit das Kind möglichst viel vom Flug verschläft.

Vor dem Start am Flughafen München

Südafrika mit Kleinkind – mein Fazit

Das war einer der schönsten Urlaube, die ich je erlebt habe. Wir haben so viel entspannte Zeit zu dritt an wunderschönen Orten verbracht und unser Sohn hat krabbelnd die Welt erkundet. Klar ist das Reisen mit Kind anders. Aber es ist nicht schlechter. Mit Kind haben wir weniger Aktivitäten pro Tag unternommen und sind insgesamt länger an jedem Ort geblieben als wir das ohne Kind getan hätten, aber diese Entschleunigung tat auch uns gut. Und unser Sohn hat die uneingeschränkte Aufmerksamkeit beider Elternteile genossen.

Auf Pinterest merken:

Südafrika mit Kleinkind

Die Gastautorin:

dana

Dana reist am liebsten für mehrere Wochen weit weg, bucht nur den Flug und die erste Unterkunft und entscheidet spontan vor Ort, wann und wohin es weitergeht. Im Gegensatz dazu hat ihr Mann immer noch ein Faible für Pauschalreisen. Ein gemeinsames Urlaubshobby haben die beiden 2013 im Kitesurfen entdeckt – seitdem richten sie ihre Reisen nach dem Wind. Seit Juni 2018 ergänzt ein kleiner Mann die Familie und setzt damit neue Regeln bei der Urlaubswahl. Für Dana war ein längerer Urlaub in der Elternzeit ein absolutes Muss, von dem sie auch ihren reisemuffeligen Mann überzeugen konnte. Die drei verbrachten vier schöne Wochen in Kapstadt und auf der Gartenroute und freuen sich nach vielen tollen Erfahrungen nun auf weitere Reisen zu dritt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

Total
15
Shares