Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Lilies Diary | 08. November 2017

Scroll to top

Top

7 Kommentare

7 Tipps für einen traumhaften Südsee-Urlaub auf den Cookinseln

Gastautoren

Die Cookinseln – das kleine Inselparadies mit 15 Inseln mitten im Südpazifik bietet puderfeine Sandstrände, kristallklares Wasser und unglaublich freundliche Menschen. Ich befinde mich gerade auf Weltreise, denn sonst müsste man eine zweitägige Anreise in Kauf nehmen, um das Südsee-Paradies entdecken zu können.

cook-islands-aitutaki-4

Solch wunderschöne Strände gibt es auf den Cookinseln zu entdecken!

cook-islands-aitutaki-1

Mit einem freundlichen „Kia Orana“ und einer duftenden Blumenkette werde ich am Flughafen von Rarotonga, Hauptinsel der Cookinseln, in Empfang genommen. Während ich auf das Gepäck warte, klingen polynesische Lieder eines älteren Ukulele-Spielers durch die Flughafenhalle. Hier wird mir bewusst: Ich im Paradies angekommen!

rarotonga-muri-beach-1

Hauptstadt von Rarotonga, wenn man das kleine Örtchen überhaupt so nennen kann, ist Avarua. Hier befinden sich der Hafen, das Busterminal und ein Einkaufszentrum mit ein paar kleinere Läden.

Ein Südseeurlaub muss kein Vermögen kosten

Auf Rarotonga findet man Unterkünfte jeder Preisklasse – Backpackerunterkünfte, Mittelklasse- und Luxushotels. Günstige Budget-Unterkünfte sind aber ganz klar rar auf der Insel und sollten frühzeitig gebucht werden. Ich wohnte im Aremango Guesthouse – 79 NZD pro Nacht für ein Doppelzimmer. Ich hatte dort sogar einen eigenen kleinen Garten mit Maracujabaum.

rarotonga-muri-beach-2

Die wohl schönste Busfahrt der Welt

Hektik ist auf Rarotonga ein Fremdwort. Hier herrscht eine völlig gelassene Atmosphäre, von der man sich schnell anstecken lässt. Es gibt nur eine ampellose Straße, die einmal die Insel umrundet. Der öffentliche Bus ist ideal, um Rarotonga zu entdecken. Der Bus fährt ab 7 Uhr morgens stündlich clockwise und anti-clockwise auf der ca. 32 km langen Hauptstraße um die Insel. Der Bus hält an verschiedenen Haltestellen entlang der Küstenstraße und wer wo anders aussteigen möchte, beschreibt es einfach dem Busfahrer – alles kein Problem. Die Busfahrer sind hier eh total relaxed, superfreundlich und liefern den Fahrgästen während der Busfahrt auch gerne mal eine kleine Comedyshow oder verbreiten den neusten Klatsch und Tratsch der Insel. Eine Einzelfahrt kostet 5 NZD, Return 8 NZD und eine 10er Karte 30 NZD (Stand 12/2015). Eine weitere Möglichkeit, um Rarotonga zu erkunden, ist mit dem Motorroller. Doch wer sich hier einen Roller mieten möchte, muss sich bei der Polizei in Avarau einen Cookinseln Führerschein ausstellen lassen. Hierfür muss man einen internationalen Führerschein vorlegen und eine kleine Fahrprüfung absolvieren. Der Führerschein kostet etwa 20 NZD und ist auf jeden Fall ein tolles Souvenir.

Einkaufen auf dem Punanga Nui Cultural Market

Große Kaufhäuser sucht man auf Rarotonga vergeblich. Hier geht man auf den Markt. In Avarua findet jeden Samstagvormittag der sehr schöne Punanga Nui Cultural Market statt. Hier werden an dutzenden Ständen frisches Obst und Gemüse, nationales Essen, Smoothies, bunte Sarongs und andere Souvenirs angeboten. Untermalt wird der Shopping-Ausflug mit polynesischer Musik, die überall auf dem Markt zu hören ist. Inselfeeling pur und ein absolutes Muss bei jedem Rarotonga-Besuch!

punanga-nui-market

So schön bunt sind die kleine Häuser und Stände des Markts!

punanga-nui-market2

Rarotongas schönster Strand: Die Muri Beach Lagune

Nur wenige Meter von meiner Unterkunft entfernt befindet sich Rarotongas wohl schönster Strand – der Muri Beach. Der Strand scheint endlos zu sein, ist ideal zum Schnorcheln und auch die Sonnenuntergänge hier sind gigantisch. Die Muri Beach Lagune liegt im Südosten Rarotongas und bietet mit den palmenbewachsenen Motus ein tolles Fotomotiv. Hier findet man einige Hotels, kleine Restaurants und einen Kiosk mit Lebensmitteln.

rarotonga-muri-beach-3

Genug vom Sonnenbaden? Dann macht den Cross Island Track

Wer wirklich mal genug vom Sonnenbaden und Nichtstun im Paradies haben sollte, für den bietet Rarotonga den Cross Island Track. Dieser führt durch den Dschungel einmal quer über die Insel von der Nord- zur Südküste. Völlig erschöpft von der ganzen Kletterei komme ich nach knapp 2 Stunden an der Felsspitze, dem Needle Rock, an. Die Aussicht von hier oben ist wirklich gigantisch und bietet eine beeindruckende Übersicht der kompletten Insel. Für den etwa drei bis vierstündigen Treck empfiehlt sich auf jeden Fall festes Schuhwerk! Flip Flops wären Lebensmüde. Ausgangspunkt ist der Avatiu Harbour.

rarotonga-cross-island-track-needle-rock

Island Nights

Verschiedene Hotels bieten die sogenannten Island Nights mit traditionellen Tänzen an. Die Island Nights inklusive Abendessen sind keine Schnäppchen, aber einige Hotels bieten auch Shows ohne Essen für etwa 15 NZD (Stand 12/2015) an. Auf mich wirkt das Ganze aber ein wenig zu touristisch und so verzichte ich darauf.

Ein Ausflug auf die wohl schönste Insel der Welt – Aitutaki

Nur ein 40 Minuten Flug von Rarotonga entfernt, befindet sich die wahrscheinlich schönste Insel der Welt – Aitutaki. Schon der Anflug auf das kleine Aitutaki, mit dem kleinsten Flugzeug in dem ich je geflogen bin, ist atemberaubend. Aitutaki bietet weiße Sandstrände, türkis-schimmerndes Wasser mit Badewannen-Temperatur und eine gigantische Unterwasserwelt. Ein absolutes Muss ist eine Lagunen-Bootstour, die einen mit einigen Schnorchel-Stopps auf verschiedene Motus bringt. Highlight der Bootstour ist auf jeden Fall One Foot Island, wo man sich den wohl hübschesten Reisepass-Stempel überhaupt beim inseleigenen Post Office abholen kann – ein Stempel in Form eines Fußabdruckes!

cook-islands-aitutaki-2

Der perfekte Ort fürs Schnorcheln!

Cook Islands-aitutaki-schnorcheln2

Viele Traveller lassen sich von den hohen Flugkosten nach Aitutaki abschrecken und bleiben nur auf Rarotonga. Macht das nicht! Der Trip war zwar alles andere als ein Schnäppchen, aber ich hätte es für nichts lieber ausgeben wollen.

cook-islands-aitutaki

Mein Fazit von den Cookinseln

Die Cookinseln sind fantastisch, ein wahres Südsee-Paradies mit unglaublich netten Menschen. Ich habe die Zeit und auch die Freundlichkeit und Gelassenheit der Menschen hier wirklich genossen. Und eines steht fest: Ich werde wiederkommen!

rarotonga-cross-island-track

Der Ausblick vom Wanderweg

cook-islands-aitutaki-5

Auf nach Aitutaki!

aitutaki-schnorcheln3

Wer Lust auf die Unterwasserwelt hat, ist hier genau richtig!

Cookinseln-aitutaki-flug


DIE GASTAUTORIN

autorenfoto-katharina-w

Hi, ich bin Katharina – Wahl-Münchnerin und Weltreisende. Mit Kamera und Notizbuch bereise ich seit 10 Jahren als Backpackerin die Welt, immer auf der Suche nach neuen atemberaubenden Erlebnissen und Eindrücken. Gerade bin ich von meiner zweiten Weltreise zurückgekommen und die nächste Reise ist natürlich auch schon in Planung.

Kommentare

  1. Bilen Rosenthal

    Hey Karharina!
    super tollen Blog hast du hier! das mal vorweg… ich bin derzeit am überlegen wohin es mich als
    nächstes verschlagen wird… Dieses Jahr war ich in Kolumbien und Ecuador, jetzt reizt mich wahrscheinlich erstmal was anderes bevor es mich wieder nach Lateinamerika verschlägt.
    Meine Frage an dich… Ich hab ca 5-6 Wochen Zeit. Würdest du empfehlen, wenn ich mir Neuseeland vornehme, auch einen Abstecher auf die Cookinseln zu machen?
    Liebste Grüße,
    Bilen

    • Christine

      Hallo, du ich glaube du brauchst auf jeden Fall 5 Wochen in Neuseeland.

    • Anna

      Hallo Bilen Rosenthal

      Prima Idee, so haben wir es auch gemacht als wir in Neuseeland waren. Ein Zwischenstopp auf den
      Cookinseln bietet sich an weil es quasi auf dem Weg liegt. Wir waren allerdings nur 3 ganze Tage auf
      Rarotonga und uns hat das völlig gereicht. Wir hatten tolle Erlebnisse wie etwa wilde Hunde die uns
      beim Schnorcheln mitten im Meer überrascht haben oder riesige Krabben (ca. einen 1/2 Meter groß!)
      auf einer kleine Insel auf der wir uns beim Kanufahren vor dem tropischen Regenguss untergestellt haben
      aber wenn wir länger geblieben wären hätten wir uns doch gelangweilt. Die Insel ist halt doch winzig.
      Wir hatten uns übrigens ein Motorad geliehen, war toll.
      Je nachdem wie rum du fliegst kannst Du auch in Dubai oder Singapur Station machen.
      Hoffe mein Kommentar kommt nicht zu spät, viel Spaß beim reisen :-)

      • Christine

        Oh danke für deine Zusatztipps! Hört sich super an!

  2. Stefan

    Super schöner Artikel!

    Da kommt man ins Träumen und plant sofort die nächste Reise!

    Schreib mehr von deiner Weltreise!

Kommentar abgeben